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Atomausstieg: Energiewende verteuert Strom nur minimal

Energiewende verteuert Strom nur minimal

29.04.2011, 16:14 Uhr | dpa, AFP, dpa, AFP, t-online.de

Atomausstieg: Energiewende verteuert Strom nur minimal. Die Energiewende verteuert den Strom offenbar kaum (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die Energiewende verteuert den Strom offenbar kaum (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Der Atomausstieg und die Energiewende in Deutschland dürfte den Strom kaum teurer machen. Das ist die Einschätzung von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) und der DIW-Energieexpertin Claudia Kemfert. Röttgen wird von der "Passauer Neuen Presse" mit den Worten zitiert, der Preis für eine Kilowattstunde Strom werde sich in den nächsten Jahrzehnten bei Umsetzung der Pläne nur um 0,1 bis 0,9 Cent erhöhen. Röttgen äußerte sich demnach vor Abgeordneten der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Kemfert hingegen sagte der "Rheinischen Post", der beschleunigte Umbau des Energiesystems werde die deutsche Energiewirtschaft nach Einschätzung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) bis zu 200 Milliarden Euro in den nächsten zehn Jahren kosten. Dennoch werde sich der Strompreis für Verbraucher und Industrie "nur leicht erhöhen, da es genauso viele preissteigernde wie preissenkende Wirkungen gibt", sagte Kemfert.

Zahlen für die Energiewende

Die Investitionen würden Strom tendenziell verteuern. "Doch die Importe wirken preissenkend, da der Strom aus dem Ausland billiger ist. Auch die Zunahme des Wettbewerbs könnte sich senkend auf den Preis auswirken", sagte Kemfert der Zeitung.

Der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Otto Fricke, forderte mehr Transparenz. Die Bürger seien bereit, für die Energiewende zu zahlen, wenn sie nicht das Gefühl hätten, dass das Geld in undurchsichtigen Kanälen verschwinde, sagte Fricke der "Passauer Neuen Presse". "Der Bürger muss genau wissen, wofür er zahlt. Wie viel Cent gehen an den Stromkonzern, wie viel Cent an den Nachbarn mit der Solaranlage und wie viel an den Investor, der die Windanlage baut." Und weiter: "Wir benötigen Transparenz auf der Stromrechnung, was die Energiewende kostet."

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