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Norwegische Stauseen könnten deutschen Ökostrom speichern

Norwegische Stauseen könnten deutschen Ökostrom speichern

16.10.2011, 10:47 Uhr | AFP, dpa-AFX, AFP, dpa-AFX

Norwegische Stauseen könnten deutschen Ökostrom speichern. Stausee in Norwegen (Quelle: imago images)

Stausee in Norwegen (Quelle: imago images)

Der norwegische Stromkonzern Statkraft will überschüssigen Ökostrom aus Deutschland in norwegischen Stauseen speichern. Deutschland werde mit Windrädern oder Solaranlagen oft mehr Strom produzieren, als das Land verbrauche, sagte Statkraft-Vorstandsmitglied Steinar Bysveen dem Magazin "Wirtschaftswoche" laut Vorabbericht.

Norwegen hat enorme Kapazitäten zur Speicherung

"Wir können diesen Überschussstrom speichern, indem wir mit elektrisch betriebenen Pumpen Wasser in unsere Stauseen hinaufbefördern", erläuterte Bysveen. "Herrscht in Deutschland Windstille, lassen wir das Wasser wieder ab und treiben Turbinen und Generatoren an."

Dem Blatt zufolge benötigt Deutschland für seinen Ökostrom bis 2020 neue Speicher mit einer Leistung von sieben Gigawatt - doppelt so viel wie heute. Bysveen sagte: "Wir können dem Ausland bis zu 20 Gigawatt Leistung liefern, allein mit bestehenden Wasserkraftwerken." Diese Leistung lasse sich noch steigern.

Norwegen hofft auf Stromkabel durch die Nordsee

Deutschlands überschüssiger Strom soll durch die Nordsee nach Norwegen geleitet werden. Bysveen räumte ein, es gebe Probleme beim Bau einer der beiden geplanten Stromtrassen. Beim Leitungsprojekt NorGer seien alle Partner bis auf den norwegischen Netzbetreiber Statnett abgesprungen.

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