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E.ON unterstreicht Unterstützung für Desertec

Solarstrom  

E.ON unterstreicht Unterstützung für Desertec

04.02.2012, 16:34 Uhr | dpa, dpa-AFX, t-online.de, dpa-AFX, dpa, t-online.de

E.ON unterstreicht Unterstützung für Desertec. Desertec soll Strom für und aus Afrika liefern (Quelle: dpa)

Desertec soll Strom für und aus Afrika liefern (Quelle: dpa)

Der Energiekonzern E.ON bleibt dem Wüstenstromprojekt Desertec erhalten. Ein Konzernsprecher wies einen Bericht des Magazins "Wirtschaftswoche" zurück, wonach E.ON einen Ausstieg aus dem Projekt erwäge. "Das entbehrt jeder Grundlage", sagte Sprecher Christian Drepper der Nachrichtenagentur dpa in Düsseldorf.

E.ON bleibt bei Desertec

"Wir unterstützen das Projekt nachhaltig." Es sei sogar ein Mitarbeiter dafür abgestellt worden, der sich in Vollzeit darum kümmere. Das Magazin hatte sich auf die Aussagen eines namentlich nicht genannten E.ON-Managers berufen.

Hintergrund sollen laut dem Bericht Spannungen zwischen der Desertec Foundation in Hamburg und dem Desertec-Konsortium Dii (Deutsche Industrie-Initiative) sein, dem neben Siemens, RWE und Munich Re eben auch E.ON angehört.

Atmosphärischen Störungen wegen Solar-Projekt

Zu den atmosphärischen Störungen soll es gekommen sein, nachdem die Desertec-Stiftung vor zwei Wochen ein Solar-Stromprojekt in Tunesien vorstellte, ohne Dii daran zu beteiligen. Die Stiftung ist Gesellschafterin bei Dii und wollte sich gegenüber der "Wirtschaftswoche" dazu nicht äußern.

Die Dersetec Foundation wurde im Jahr 2009 mit dem Ziel gegründet, Strom aus Wind- und Solarenergie in den Wüstengebieten der arabischen Staaten zu produzieren. Diese Energie soll dann lokal genutzt oder nach Europa exportiert werden.

Erster Strom ab 2014 geplant

Der erste Strom des zwei Milliarden teuren Projekts könnte ab 2014 fließen. Die Kapazität solle bei 500 Megawatt liegen - der Hälfte eines Atomkraftwerks. Allein die Kosten für die erste Baustufe, ein Kraftwerk mit einer Leistung von 150 Megawatt, veranschlagt die Initiative mit bis zu 600 Millionen Euro. Die Energie solle lokal verwendet, aber auch nach Europa exportiert werden.

Desertec setzt auf Solarthermie. Dabei wird mit der Sonnenenergie Wasser in Dampf verwandelt und damit Turbinen angetrieben, die den Strom erzeugen. Da sich Wärme leicht speichern lässt, können die Kraftwerke beispielsweise auch noch nachts Strom erzeugen und Schwankungen bei anderen erneuerbaren Energien wie Wind oder Photovoltaik ausgleichen

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