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E.ON erhält weniger Gas aus Russland

Kleiner Vorgeschmack?  

E.ON erhält weniger Gas aus Russland

10.09.2014, 18:35 Uhr | rtr, dpa-AFX, t-online.de

E.ON erhält weniger Gas aus Russland. Gibt Russland schon einen Vorgeschmack auf mögliche Vergeltungsmaßnahmen? E.ON und Polen melden geringere Gasliefermengen. (Quelle: imago/GranAngular)

Gibt Russland schon einen Vorgeschmack auf mögliche Vergeltungsmaßnahmen? E.ON und Polen melden geringere Gasliefermengen. (Quelle: imago/GranAngular)

Nach Polen klagt auch der deutsche Energieversorger E.ON über reduzierte Gaslieferungen aus Russland. Es gebe "verringerte Liefermengen", erklärte ein Firmensprecher. Die Gründe dafür ließ das Unternehmen offen. Wegen gut gefüllter Gasspeicher sei das aber nicht besorgniserregend.

Zuvor hatte der polnische Energiekonzern PGNiG erklärt, im Wochenverlauf mindestens 20 Prozent weniger Gas bekommen zu haben, als in den Vereinbarungen mit dem russischen Energiekonzern Gazprom festgelegt. Es werde nun geklärt, ob es sich um ein technisches Problem oder eine Drosselung der Lieferung handele. Die fehlenden Liefermengen könnten über andere Gaslieferungen kompensiert werden, versicherte das Unternehmen. Polen gehört derzeit zu den lautesten Kritikern des russischen Kurses im Ukraine-Konflikt.

Gazprom hat das Monopol

Nach Einschätzung mehrerer Länder könnte Moskau seine vorherrschende Stellung am europäischen Gasmarkt als Druckmittel im Konflikt mit dem Westen in der Ukraine-Krise einsetzen. Der russische Monopolist Gazprom liefert etwa ein Drittel des in Europa benötigten Gases.

Der Konzern hat unterdessen die Vorwürfe einer gedrosselten Lieferung an Polen zurückgewiesen. "Diese Mitteilungen sind unkorrekt. Zur Zeit wird nach Polen genauso viel gepumpt wie an den vergangenen Tagen: 23 Millionen Kubikmeter", sagte Firmensprecher Sergej Kuprijanow der Agentur Interfax in Moskau. Gazprom würden zahlreiche Anfragen aus dem Westen vorliegen, die Mengen zu erhöhen. "Wir liefern, soviel wir können. Allerdings müssen wir auch die Speicher in Russland füllen", sagte er.

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