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Klimaschutz: 500 Millionen Euro mehr für Gebäudesanierung


Fördermittel  

500 Millionen Euro mehr für Gebäudesanierung

08.08.2008, 20:41 Uhr | oca, AFP

Zweite Miete senken durch effiziente Sanierung. (Foto: Imago)Zweite Miete senken durch effiziente Sanierung. (Foto: Imago) Der Bund stockt sein Programm zur klimafreundlichen Sanierung von Gebäuden für das laufende Jahr mit 500 Millionen Euro um mehr als die Hälfte auf. Das Sanierungsprogramm sei "ein Riesenerfolg, die Nachfrage nach Fördermitteln sehr viel höher als ursprünglich angenommen", erklärte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee (SPD) in Berlin. Ursprünglich standen für 2008 rund 900 Millionen Euro bereit. Das Geld dient zur Verbilligung von Kreditzinsen und für Investitionszuschüsse. Das Baugewerbe begrüßte die Ankündigung, betonte aber, das Extra reiche nicht aus, um die Klimaziele der Regierung zu erreichen.

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Sanierungsprogramm auch Jobmotor

Das Interesse von Hauseigentümern und Wohnungsbaugesellschaften an energiesparender Gebäudesanierung zeige die "hohe Verantwortungsbereitschaft für den Klimaschutz", erklärte Tiefensee. Die Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau seien in diesem Jahr überdurchschnittlich gut von den Investoren angenommen worden. Schon Ende Juli sei das Ergebnis des Vorjahres erreicht und in einigen Bereichen sogar übertroffen worden - und die ursprünglich bereitgestellten 900 Millionen Euro aufgebraucht. Das Sanierungsprogramm sei auch "ein Jobmotor": "Mit unseren Fördermaßnahmen haben wir ein wirksames Konjunkturprogramm, das den Arbeitsmarkt beflügelt".



Heizkosten-Ersparnis von 500 Millionen Euro

Der Vize-Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, Klaas Hübner, erklärte, mit der Aufstockung werde "eine Erfolgsgeschichte" fortgeschrieben. Das zusätzliche Geld sei ein wichtiges Signal dafür, dass die große Koalition die Entlastung von hohen Energiekosten voranbringt. Nach Angaben des Verkehrsministeriums wurden zwischen 2005 und 2007 aus Bundesmitteln rund 290.000 Wohngebäude energetisch saniert oder energiesparend neu aufgebaut - das sind 650.000 Wohneinheiten. Der CO2-Ausstoß werde dadurch pro Jahr um mehr als zwei Millionen Tonnen reduziert, zudem würden Heizkosten von 500 Millionen Euro gespart.

Zentralverband: "Ein Schritt in die richtige Richtung"


"Angesichts explodierender Energiekosten und der extrem hohen Anzahl unsanierter Wohnungen muss die Bundesregierung weitere Mittel für die energetische Gebäudesanierung bereitstellen", erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Karl Robl. Dennoch zeige die Bereitstellung der 500 Millionen, dass die große Koalition erkannt habe, dass Klimaschutz und Konjunktur weiterer Impulse bedürften. Sie sei "ein Schritt in die richtige Richtung, aber nicht ausreichend, um die Klimaschutzziele der Bundesregierung auch nur annähernd zu erreichen." Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, den Ausstoß an klimaschädlichem Kohlendioxid (CO2) bis zum Jahr 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken.



Mieter sollen mehr für ökologische Sanierung zahlen

Nach dem Willen des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie sollen künftig die Mieter mehr für die ökologische Sanierung von Wohnungen zahlen. Bislang könnten elf Prozent der Kosten für Modernisierungen umgelegt werden, dieser Satz solle aber erhöht werden, wenn Hausbesitzer in energetische Sanierung investierten, sagte der Hauptgeschäftsführer des Verbandes, Michael Knipper, der "Frankfurter Rundschau": "Schließlich bringt das auch dem Mieter etwas, wenn die Nebenkosten für Heizung und Wasser deutlich sinken." Diese seien mittlerweile schließlich zur "zweiten Miete" geworden.

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