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Mieten: Kaltmieten in Großstädten steigen überdurchschnittlich


Mietpreisentwicklung  

Kaltmieten in Großstädten steigen überdurchschnittlich

31.01.2009, 18:13 Uhr | mfu, dapd, t-online.de

Kaltmieten: München bleibt Spitzenreiter (Foto: imago)Kaltmieten: München bleibt Spitzenreiter (Foto: imago) Das Wohnen wird in Deutschland immer teuer. Vor allem die Einwohner von Großstädten mussten bei den Kaltmieten deutliche Aufschläge hinnehmen. Zu diesem Ergebnis kommt der Immobilienverband IVD in seinem Wohnpreisspiegel 2008/2009. Mit Abstand am teuersten ist der Erhebung zufolge das Wohnen in München, gefolgt von Stuttgart und Heidelberg.

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Mieten in Großstädten bis zu drei Prozent gestiegen

"Wer 2008 eine Mietwohnung neu bezogen hat, musste durchschnittlich über ein Prozent mehr Miete zahlen als im Vorjahr", sagte IVD-Präsident Jens-Ulrich Kießling der Tageszeitung "Die Welt". In Städten mit über 100.000 Einwohnern seien die Nettokaltmieten zwischen zwei und drei Prozent gestiegen.

München 90 Prozent teurer als Bundesdurchschnitt

In München beträgt die Miete für eine durchschnittliche Wohnung mit etwa drei Zimmern und 70 Quadratmetern Wohnfläche aus der Nachkriegszeit 9,70 Euro pro Quadratmeter. Die Miete in der bayerischen Landeshauptstadt liegt damit fast 90 Prozent über dem vom IVD ermittelten Bundesdurchschnitt von 5,12 Euro. Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Kaltmieten in der Stadt an der Isar um fast neun Prozent teurer. In Stuttgart verzeichnete der Verband eine Miete von 8,70 Euro, danach folgen Heidelberg mit 8 Euro, Mainz mit ebenfalls 8 Euro und Frankfurt am Main mit 7,80 Euro.

Kräftige Mietsteigerungen bei Altbauten

Der aktuelle Mietspiegel des IVD basiert auf den Daten aus 390 Städten. Dabei berücksichtigt der Immobilienverband die Marktpreise aus dem zweiten und dritten Quartal des vergangenen Jahres. Bei Altbauwohnungen in guten Wohnlagen der Großstädte gab es Kießling zufolge mit rund vier Prozent die höchsten Preissteigerungen. Das sei der höchste Anstieg bei Altbauwohnungen seit 1992/1993, sagte der IVD-Präsident.

Energiekosten - Mietern droht bis zu 30 Prozent Nachzahlung für Heizung

Zusätzliche Belastung durch Kostenexplosion bei Energiekosten

Für die Mieter bedeutet die Steigerung bei den Kaltmieten je nach Wohnort eine erhebliche Mehrbelastung. Dazu kommen noch die Lasten durch die gestiegenen Energiepreise. Mieterbund-Präsident Franz-Georg Rips rechnete jüngst mit Nachzahlungen von 20 bis 30 Prozent, die den Mietern in diesem Jahr drohen.

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