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Baugenehmigungen auf neuem Tiefstand


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Baugenehmigungen auf neuem Tiefstand

12.03.2009, 10:33 Uhr | mash, t-online.de, dpa

Baugenehmigungen für Wohnungen um 4,2 Prozent gesunken (Foto: ddp)Baugenehmigungen für Wohnungen um 4,2 Prozent gesunken (Foto: ddp) Im dritten Jahr ohne Eigenheimzulage ist die Zahl der Baugenehmigungen in Deutschland auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Im Jahr 2008 wurde nach Angaben des Statistischen Bundesamtes der Bau von knapp 174.600 Wohnhäusern genehmigt. Das waren 4,2 Prozent oder gut 7700 Wohnungen weniger als im Vorjahreszeitraum, wie die Behörde in Wiesbaden mitteilte.

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Mitnahme-Effekte bei Eigenheimzulage

Nach 406.000 Baugenehmigungen im Jahr 1991 war der Höchststand mit knapp 713.000 Wohnungen im Jahr 1994 erreicht worden. Bereits 2007 hatte es im Vergleich zum Vorjahr ein drastisches Minus von mehr als einem Viertel bei den Baugenehmigungen für Wohnungen gegeben. Dies hatten die Statistiker auf die Streichung der Eigenheimzulage für Neuanträge vom 1. Januar 2006 an zurückgeführt: Um noch in den Genuss der staatlichen Förderung zu kommen, hatten viele Bauherren ihren Antrag noch Ende 2005 gestellt.

Rückgang für Wohnungen in Einfamilienhäusern am größten

Von den im Jahr 2008 genehmigten Wohnungen waren knapp 148.300 Neubauwohnungen in Wohngebäuden - ein Minus von 5,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Der Rückgang der Baugenehmigungen für Wohnungen in Einfamilienhäusern (minus 6,9 Prozent) und Zweifamilienhäusern (minus sechs Prozent) fiel dabei etwas stärker aus als der für Wohnungen in Mehrfamilienhäusern (minus 4,2 Prozent).

Zweistellige Steigerungsraten bei Büro- und Industriegebäuden

Für nicht zu Wohnzwecken genutzte Gebäude stieg das genehmigte Bauvolumen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich an: Es legte um 17,7 Prozent auf 249,6 Millionen Kubikmeter umbauten Raum zu. Zweistellige Steigerungsraten gab es dabei zum Beispiel bei landwirtschaftlichen Betriebsgebäuden, Fabrikgebäuden sowie Büros.

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