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Quelle-Erbin Schickedanz muss nun auch noch Parkplatz verkaufen


Madeleine Schickedanz  

Ex-Milliardärin muss Parkplatz verkaufen

11.03.2010, 12:56 Uhr | t-online.de - mmr

Quelle-Erbin Schickedanz muss nun auch noch Parkplatz verkaufen. Durch die Arcandor-Insolvenz verlor die Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz Milliarden (Foto: dpa)

Durch die Arcandor-Insolvenz verlor die Quelle-Erbin Madeleine Schickedanz Milliarden (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Sie war einmal eine der reichsten Frauen Deutschlands. Sie war es. Die Finanzkrise und Management-Fehler rund um den insolventen Handelskonzerns Arcandor (ehemals KarstadtQuelle) brachten die Milliardärin Madeleine Schickedanz derart in finanzielle Bedrängnis, dass sie sich von Vermögensgütern trennen musste. Kurz vor dem Jahreswechsel verkaufte die Quelle-Erbin zwei Villen im noblen Schweizer Ski-Ort St. Moritz. Weitere Villen und Bürokomplexe sollen noch unter den Hammer kommen. Nun muss sich Frau Schickedanz sogar von einem Parkplatz trennen.

Parkplatz könnte 1,2 Millionen Euro einbringen

Es geht um einen "wilden Parkplatz" im Stadtzentrum von Schickedanz' fränkischen Heimatort Hersbruck. Madeleine Schickedanz braucht Geld. Für das 4000-Quadratmeter-Areal in der Nähe von Nürnberg könnte sie mehr als 1,2 Millionen Euro bekommen. Auch Bürgermeister Wolfgang Plattmeier will die Brachfläche möglichst bald verkauft wissen. Die Stadt büßt durch den kostenlosen Innenstadtparkplatz Tiefgaragengebühren ein, heißt es in der "Hersbrucker Zeitung".

Grundstück nicht in der Haftungsmasse

In einem Telefonat mit dem Bürgermeister versicherte Leo Herl, Ehemann von Madeleine Schickedanz, dass sich das Areal nicht in der Haftungsmasse aus dem Konkurs befinde und die Familie frei darüber verfügen könne. Herl kümmert sich um den Verkauf. Auch eine gewinnbringende Beteiligung an einem Projekt auf dem Grundstück sei eine Option. Die Kleinstadt denkt etwa an einen gläsernen Kulturraum mit Park oder an ein Feinkost-Viertel oder an einen sozialen Ansatz.

Privater Grundbesitz verpfändet

Die einst reiche Familie musste in den vergangenen Monaten - zusätzlich zu den Immobilien-Verkäufen - privaten Haus- und Grundbesitz im Wert von 215 Millionen Euro verpfänden. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" klagte Schickedanz im vergangenen Jahr über ihr neues Leben, in dem sie mit 600 Euro pro Monat auskommen müsse.

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