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Kartellamt befürchtet steigende Müllgebühren


Kartellamt befürchtet steigende Müllgebühren

18.10.2010, 10:48 Uhr | dapd, dpa-AFX, dapd, dpa-AFX

Kartellamt befürchtet steigende Müllgebühren. Das Recycling von Hausmüll ist für die Kommunen und private Müllentsorger ein einträgliches Geschäft (Foto: dpa)

Das Recycling von Hausmüll ist für die Kommunen und private Müllentsorger ein einträgliches Geschäft (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Vor allem in Großstädten wie Frankfurt und Düsseldorf klagen die Einwohner über hohe Müllgebühren. In Zukunft könnte der Abtransport von Hausmüll sogar noch teurer werden. Grund ist die geplante Reform bei der Müllentsorgung. Das Bundeskartellamt warnt vor einem Monopol der Kommunen, das zu höheren Gebühren führen könnte.

Gegenüber der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) verwies Kartellamtspräsident Andreas Mundt auf die geplante "Überlassungspflicht" für den Hausmüll. "Dadurch wird den Kommunen faktisch ein Monopolrecht am Müll und den darin enthaltenen Wertstoffen eingeräumt. Wenn es dabei bleibt, wird auch zukünftig kein Wettbewerbsdruck auf dem Markt entstehen", warnte der Wettbewerbshüter.

Müllgebühren: Private Entsorger fürchten um ihr Geschäft

Er stellte sich damit an die Seite der privaten Entsorgungsunternehmen, die um ihr Geschäft fürchten. Weil die Preise für wieder verwertbare Sekundärrohstoffe wie Metalle, Altpapier und manche Kunststoffe mit der Konjunkturerholung nach oben schießen, haben viele Kommunen den Abfallmarkt neu für sich entdeckt.

Kartellamt: Erfahrungen aus "Grünen Punkt" beachten

Mundt forderte dazu auf, die richtigen Lehren aus monopolartigen Strukturen wie etwa dem "Grünen Punkt" zu ziehen. Früher hätten die Verbraucher für das Recycling von Altverpackungen rund zwei Milliarden Euro gezahlt. Heute, in der Konkurrenz von neun dualen Systemen sei es weniger als die Hälfte, ohne dass darunter die Entsorgungsqualität gelitten habe.


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