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Mieterbund: Kosten steigen 2011 um bis zu 12 Prozent

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Ausblick 2011: Mietkosten steigen um bis zu 12 Prozent

25.12.2010, 10:50 Uhr | dpa-AFX

Mieterbund: Kosten steigen 2011 um bis zu 12 Prozent . Vor allem neue Mietwohnungen werden 2011 deutlich teurer (Foto: imago)

Vor allem neue Mietwohnungen werden 2011 deutlich teurer (Foto: imago) (Quelle: imago)

Steigende Kosten und immer weniger Rechte: Mieter in Deutschland müssen sich im kommenden Jahr warm anziehen. Der Mieterbund prophezeit ihnen ein rabenschwarzes Jahr 2011 und fordert die Bundesregierung zum Einschreiten auf.

"In angespannten Märkten können die Kosten um bis zu zwölf Prozent steigen", sagte der Präsident des Mieterbunds, Franz-Georg Rips, der Nachrichtenagentur dpa. Der Hauptpreistreiber ist seiner Ansicht nach vor allem die Energie. Ärger droht auch aus Berlin: Der Verbandschef rief die Regierung deshalb auf, die Pläne im Zusammenhang mit den Rechten von Mietern bei umfangreichen und kostspieligen Gebäudesanierungen zu begraben.

Energie bleibt Kostenfaktor

Große Sorgen bereiten Rips aber die Ausgaben fürs Wohnen im kommenden Jahr: "Bei den Heizkosten ist kein Ende der Preisspirale in Sicht (lesen Sie dazu auch: aktuelle Preiserhöhungen bei Gas und Strom). Dem wird sich keiner entziehen können", prophezeite er. "Wer es warm in seiner Wohnung haben will, muss immer tiefer in die Tasche greifen."

Besonders kräftig werden nach Ansicht des Mieterbundschefs im kommenden Jahr Neumieter zur Kasse gebeten. Nach Berechnungen seines Verbands liegen Neuvertragsmieten oft 10 bis 40 Prozent über der ortsüblichen Vergleichsmiete. Hier sei die Politik gefragt: "Es wäre sinnvoll, eine Begrenzung zu finden, so wie es der Berliner Senat mit seiner Bundesratsinitiative vorgeschlagen hat", forderte Rips.

Mit seiner Schätzung liegt Rips deutlich über der Prognose der Immobilienbranche, die beim Abschluss neuer Mietverträge zwischen einem und 2,5 Prozent mehr Nettokaltmiete ausgeht. In guten Innenstadtlagen von Großstädten kann der Preisanstieg laut Prognose des Immobilienverbands Deutschland (IVD) zwar "weitaus deutlicher" ausfallen, allerdings nennt der Verband keine konkreten Zahlen.

Teure Gebäudesanierung

Laut Mieterbund dürften energetische Gebäudesanierungen in vielen Fällen ein Grund für höhere Jahresmieten sein. Das Gesetz erlaubt es Vermietern, elf Prozent der Kosten auf die Jahresmiete umzulegen. Bei Gesamtkosten von 20.000 Euro wäre das ein monatlicher Aufschlag von 183 Euro. "Das Geld hat die Mehrzahl der Mieter aber gar nicht", warnte Rips. Er schlägt daher vor, die Kosten zwischen Mieter, Vermieter und Bund gleichermaßen aufzuteilen.

Ärger droht den Mietern aber nicht nur beim Blick auf ihre Abrechnung: Der Verbandschef warnte die schwarz-gelbe Regierung auch davor, die Rechte der Mieter bei solchen Sanierungen anzutasten. "Hier erwarte ich nichts Gutes. So soll zum Beispiel das Mietminderungsrecht beschnitten und Duldungspflichten für Mieter sollen erweitert werden."

Der schwarz-gelben Koalition riet er zudem, die geplanten Änderungen für die Unterkunfts- und Heizkosten von Hartz-IV- Empfängern zu überdenken. Diese Kosten müssen nach seiner Ansicht weiter in tatsächlicher Höhe übernommen werde

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