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Immobilienpreise: Wo Wohnen in Deutschland am teuersten ist


Immobilien-Ranking: Wo Wohnen am teuersten ist

22.11.2011, 10:00 Uhr | Spiegel Online, Spiegel Online

Immobilienpreise: Wo Wohnen in Deutschland am teuersten ist. Immer mehr Deutsche stecken ihr Geld in Wohneigentum (Quelle: imago images)

Immer mehr Deutsche stecken ihr Geld in Wohneigentum (Quelle: imago images)

Die weltweite Finanzkrise spüren viele Deutsche jetzt sehr direkt: auf dem heimischen Immobilienmarkt. Aus Angst vor Inflation stecken immer mehr Menschen ihr Geld in Wohneigentum - und treiben damit Preise und Mieten nach oben. Am kostspieligsten ist der Süden der Republik.

Preise für Eigentumswohnungen steigen am stärksten

Wohnen wird in Deutschland immer teurer. Laut dem aktuellen Wohn-Index des Marktforschungsinstituts F+B sind Kaufpreise und Mieten im dritten Quartal 2011 deutlich gestiegen. Der Trend ziehe sich durch alle Wohnsegmente, berichtet F+B: von Eigentumswohnungen über Einfamilien- bis hin zu Doppelhäusern.

"Die dynamischste Preisentwicklung zeichnet sich bei Eigentumswohnungen ab", sagte Geschäftsführer Bernd Leutner. Im Vergleich zum Vorquartal seien die Preise hier um 1,2 Prozent gestiegen, gegenüber dem Vorjahr sogar um 2,6 Prozent. "Aber auch Einfamilienhäuser spiegeln den Anlagetrend zum Betongold wider."

Wohneigentum als Krisen-Investition

Leutner geht davon aus, dass die Immobilien nicht allein zur Eigennutzung, sondern auch als Kapitalanlage nachgefragt werden. Die Euro-Krise treibt die Menschen dazu, ihr Geld in Sachwerte zu investieren. Davon haben in den vergangenen Monaten nicht nur Immobilien, sondern zum Beispiel auch Edelmetalle profitiert. Der Goldpreis etwa ist seit Jahresbeginn um mehr als 20 Prozent gestiegen.

Die höheren Immobilienpreise schlagen sich auch in den Mieten nieder. Laut F+B sind die Neuvertragsmieten in den vergangenen zwölf Monaten um 1,2 Prozent gestiegen. Der F+B-Wohn-Index Deutschland, der die Preisentwicklungen der verschiedenen Segmente zusammenfasst, stieg im dritten Quartal 2011 um 0,9 Prozent im Vergleich zum Vorquartal - das ist fast das doppelt so viel wie die allgemeine Inflationsrate.

München führt Immobilienranking an

F+B ermittelte auch die 50 teuersten und die 50 günstigsten Städte mit mehr als 25.000 Einwohnern. Platz eins belegt dabei München, wo die durchschnittliche Neuvertragsmiete bei 11,90 Euro pro Quadratmeter liegt und Eigentumswohnungen 3710 Euro pro Quadratmeter kosten.

"Die hohe Nachfrage in der bayerischen Landeshauptstadt wirkt sich auch auf die umgebenden kleineren Städte aus", sagte Geschäftsführer Leutner. Auf den vorderen Plätzen finden sich deshalb weitere bayerische Orte: Germering, Dachau, Unterschleißheim und Garmisch-Partenkirchen. Unter den Großstädten liegen Hamburg, Frankfurt am Main sowie Stuttgart weit vorn.

Günstig wohnen in Sachsen-Anhalt

Am günstigsten ist Wohnen nach wie vor in Ostdeutschland. Die billigsten Kaufimmobilien finden sich laut F+B in den sachsen-anhaltinischen Städten Weißenfels, Köthen und Zeitz sowie im thüringischen Gera. Eigentumswohnungen sind hier für 650 bis 740 Euro pro Quadratmeter zu haben.

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