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Eigenheim statt Bettenburg: Deutsche kaufen viele Ferienhäuser


Ferien-Immobilien  

Deutsche im Ferienhaus-Kaufrausch

05.08.2012, 15:15 Uhr | t-online.de

Eigenheim statt Bettenburg: Deutsche kaufen viele Ferienhäuser. Ferienhäuser im Hafendorf Müritz bei Rechlin in Mecklenburg-Vorpommern  (Quelle: imago images)

Ferienhäuser im Hafendorf Müritz in Mecklenburg-Vorpommern (Quelle: imago images)

Eigenheim statt Bettenburg. Nie zuvor haben laut einem "Focus"-Bericht so viele Deutsche Ferien-Immobilien gekauft wie derzeit. Die Nachfrage sei auf einem Rekordhoch, schreibt das Nachrichtenmagazin. Der "Focus" beruft sich unter anderem auf Angaben der Immobilienfirma Engel&Völkers in Hamburg und auf eine Online-Umfrage des Ferienhausvermieters Fewo-Direkt in Frankfurt am Main. Am liebsten blieben die Käufer im eigenen Land: 53 Prozent besäßen eine Ferienwohnung oder eine Ferienhaus in Deutschland. Auf Platz zwei liegt Spanien mit 11 Prozent.

Inflationsangst treibt Bürger in "Betongold"

Ein Grund für den Run auf Immobilien ist nach Ansicht von Wirtschaftsforschern die Inflationsangst: Das "Betongold" gilt in der Euro-Krise bei vielen Deutschen als letzte sichere Anlage. Der Kaufrausch treibe aber auch die Immobilienpreise auf Rekordniveau: Spitzenreiter sei Sylt mit Quadratmeterpreisen bis zu 35.000 Euro. Am Starnberger See liege der Preis bei maximal 25.000 Euro, in München bei bis zu 20.000 Euro.

Nord- und Ostsee am beliebtesten

Die Deutschen kaufen laut der Studie am liebsten an Nord- und Ostsee. Diese Regionen führen das Ranking mit 22 Prozent an. Dahinter folgen mit je drei Prozent Tirol, Mallorca, Florida und Berlin. Der Schwarzwald sowie das Allgäu und Bayerisch Schwaben kommen auf zwei Prozent, die Mecklenburgische Seenplatte und das Salzburger Land auf 1,5 Prozent.

Eigentumswohnungen immer teurer

Erst am Donnerstag hatte das Institut der deutschen Wirtschaft einen deutlichen Preisanstieg für Eigentumswohnungen in Deutschland bekanntgegeben: von 2003 bis 2011 bundesweit um rund 10,5 Prozent, in den Metropolen sogar noch deutlich mehr. Von einer Immobilienblase kann nach Einschätzung des IW-Direktors Michael Hüther aber noch keine Rede sein. Die Angst vor dem Platzen einer Blase wie in den USA, Spanien oder Irland sei auch deshalb unbegründet, weil die Deutschen Wohneigentum traditionell nur begrenzt aus Krediten finanzierten.

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