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NRW will Mieter von Maklergebühren befreien

NRW will Mieter von Maklergebühren befreien

22.10.2012, 09:36 Uhr | t-online.de , dapd

NRW will Mieter von Maklergebühren befreien. Für die Vermittlung von Wohnungen kassieren Makler oft horrende Provisionen (Quelle: imago images)

Immobilien: Absolute Ehrlichkeit von Maklern sollte Kunden nicht erwarten (Quelle: imago images)

Nordrhein-Westfalen will Mietern den Rücken stärken: In Zukunft sollen sie die hohen Maklergebühren für die Vermittlung einer Wohnung nicht mehr tragen müssen. Stattdessen sollen die Vermieter die Maklerkosten übernehmen.

"Wer den Makler bestellt, der bezahlt ihn auch: Das ist ein faires Prinzip", sagte NRW-Wohnungsminister Michael Groschek (SPD) der "Rheinischen Post". Die rot-grüne Landesregierung in Düsseldorf will über den Bundesrat eine Änderung des Wohnungsvermittlungsgesetzes erreichen.

Provisionen oft kaum bezahlbar

Gerade in Ballungsräumen wie Düsseldorf, Köln oder Münster stiegen die Mieten rasant und damit auch die Provisionen für Makler, erklärte Groschek der Zeitung. Die Miete plus Provision könnten Normalverdiener "oft kaum noch stemmen".

Daniela Schneckenburger, wohnungspolitische Sprecherin der Grünen, sagte der Zeitung: "Wir wollen einen Entwurf für ein neues Wohnungsvermittlungsgesetz erarbeiten, den wir über den Bundesrat einbringen werden. Makler und Vermieter dürfen die Wohnungsnot nicht ausnutzen, um Mietern eine oft vierstellige Gebühr abzupressen."

Nordrhein-Westfalen schließt sich Hamburg an

Schneckenburger verwies auf die SPD-Regierung in Hamburg, die ebenfalls an einer entsprechenden Bundesratsinitiative arbeite. Wie Groschek der Zeitung sagte, wird sich die NRW-Landesregierung dieser Initiative voraussichtlich anschließen.

Das Wohnungsvermittlungsgesetz begrenzt die Makler-Provision auf maximal zwei Monatskaltmieten plus Umsatzsteuer, das entspricht dem 2,38-fachen einer Monatskaltmiete. Die Regelung legt nicht fest, wer die Gebühr zahlen muss.

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