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Mieten bei Neuverträgen steigen um bis zu 44 Prozent


Neue Mieten steigen um bis zu 44 Prozent

18.01.2013, 13:22 Uhr | AFP

Mieten bei Neuverträgen steigen um bis zu 44 Prozent. Mieten bei Neuverträgen steigen um bis zu 44 Prozent (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Mieten bei Neuverträgen steigen um bis zu 44 Prozent (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Bereits heute müssen Mieter in Deutschland den Großteil ihres Einkommens für das Wohnen aufbringen - und es könnte noch teurer werden. Denn Wohnungseigentümer bitten ihre neuen Mieter immer kräftiger zur Kasse. Beim Abschluss eines neuen Mietvertrags verlangen sie von ihnen bis zu 44 Prozent mehr Geld als von Bestandsmietern, wie der Deutsche Mieterbund (DMB) unter Berufung auf eine Auswertung statistischer Daten mitteilte.

In Konstanz steigen die Neumieten kräftig

Wer beispielsweise im baden-württembergischen Konstanz schon länger zur Miete wohnt, zahlt 6,93 Euro pro Quadratmeter. Neumieter müssen dagegen mit zehn Euro 44 Prozent mehr Miete berappen.

Auch in anderen Städten müssen Neumieter mit höheren Kosten rechnen. So liegt in Regensburg der Unterschied zwischen Bestands- und Neuvertragsmieten den Angaben zufolge bei 36 Prozent, in Heidelberg bei 35 Prozent, in Mainz bei 31 Prozent.

Ein Drittel mehr Mieten in Frankfurt

In Frankfurt am Main müssen neue Mieter ebenfalls fast ein Drittel mehr Miete zahlen als Alteingesessene. In der Bayernmetropole München beträgt der Unterschied 26 Prozent. Dort ist der Durchschnittswert für Neumieten mit 12,30 Euro pro Quadratmeter bundesweit am höchsten. Bestandsmieter zahlen dort schon durchschnittlich 9,75 Euro - also fast so viel wie neue Mieter in Konstanz.

Mieterbund fordert Obergrenze

Bei einem Mieterwechsel könne der Vermieter die Miete "in nahezu beliebiger Höhe festsetzen", kritisierte DMB-Geschäftsführer Ulrich Ropertz. Leidtragende seien Verbraucher, die aus beruflichen Gründen umziehen müssten, junge Familien oder Studienanfänger.

Damit auch sie eine "Chance auf dem Wohnungsmarkt" hätten, müsse eine Obergrenze für Neuvertragsmieten festgelegt werden, forderte Ropertz. Diese dürften die ortsüblichen Vergleichsmiete nicht mehr als zehn Prozent übersteigen.

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