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Bundesländer gegen Maklergebühren: Wer bestellt, soll auch zahlen


Bundesländer gegen Maklergebühren: Wer bestellt, soll auch zahlen

26.02.2013, 19:18 Uhr | AFP , dapd , t-online.de

Bundesländer gegen Maklergebühren: Wer bestellt, soll auch zahlen. Makler wollen ihren Anteil an der Wohnungsvermittlung - obwohl die neuen Mieter diese Leistung meist gar nicht bestellt haben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Makler wollen ihren Anteil an der Wohnungsvermittlung - obwohl die neuen Mieter diese Leistung meist gar nicht bestellt haben. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer in beliebten Gegenden eine Wohnung sucht, findet oft nur Angebote mit Maklergebühren - und fragt sich, warum meistens er statt des Vermieters zahlen muss. Das soll sich durch eine Bundesratsinitiative ändern. Baden-Württemberg, Hamburg und Nordrhein-Westfalen wollen dort einen entsprechenden Gesetzesvorschlag einbringen. Zahlen soll dann immer der, der den Makler auch beauftragt hat.

Der Hamburger Senat beschloss zwei entsprechende Bundesratsinitiativen, wie eine Sprecherin der Stadtentwicklungsbehörde mitteilte. Demnach sollen Vermieter, die einen Makler beauftragen, die Kosten dafür selbst tragen. Zudem soll dem Mieter die Beweislast erleichtert werden, wenn ein Vermieter überhöhte Mietpreise fordert.

Bundestag muss zustimmen

Die Gesetzentwürfe sollen am 22. März in den Bundesrat eingebracht werden. Damit die Änderungsvorschläge umgesetzt werden können, muss neben der Länderkammer auch der Bundestag zustimmen. Ein entsprechender Vorstoß der Opposition im Bundestag wurde im Herbst 2012 von den Regierungsparteien bereits in den Ausschüssen gestoppt.

"Wer bestellt, der bezahlt: Dieses Prinzip wollen wir für Maklerleistungen bei der Vermittlung von Mietwohnungen verbindlich festschreiben», erklärten auch Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) und sein Justizminister Rainer Stickelberger (SPD). "Ein unberechtigtes Abwälzen der Provision auf den Mieter darf es künftig nicht mehr geben, dafür drohen empfindliche Bußgelder», erklärte Stickelberger.

Begrenzung der Provision auf zwei Monatsmieten soll weiter gelten

An den Regelungen, wonach von Wohnungssuchenden höchstens eine Provision in der Höhe von zwei Monatsmieten zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer verlangt werden darf, soll sich demnach nichts ändern.

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