Sie sind hier: Home > Finanzen > Immobilien >

Immobilien: Wo Käufer in Deutschland noch Schnäppchen machen

Fulda, Wolfsburg, Bonn  

Wo Immobilienkäufer noch Schnäppchen machen können

05.03.2015, 18:42 Uhr | von Stefan Kaiser, Spiegel Online

Immobilien: Wo Käufer in Deutschland noch Schnäppchen machen. Fulda belegt in der Studie des Immobiliendienstleisters Dr. Lübke & Kelber den zweiten Platz. Die Preise sind moderat, die Arbeitsmarktsituation gut. (Quelle: dpa)

Fulda belegt in der Studie des Immobiliendienstleisters Dr. Lübke & Kelber den zweiten Platz. Die Preise sind moderat, die Arbeitsmarktsituation gut. (Quelle: dpa)

Die Zinsen aufs Ersparte sind winzig, die Zinsen auf Kredite auch. In diesen Zeiten stürzen sich Klein- wie Großanleger auf Immobilieninvestments. Mehr als zwölf Milliarden Euro haben sie im vergangenen Jahr für Immobilientransaktionen in Deutschland ausgegeben - fast so viel wie im Rekordjahr 2013.

Bisher floss ein Großteil des Geldes in die großen Metropolen wie München, Hamburg, Berlin, Köln oder Frankfurt. Entsprechend stark stiegen dort die Kaufpreise und Mieten.

Der Immobiliendienstleister Dr. Lübke & Kelber hat daher untersucht, wo im Vergleich von Rendite und Risiko noch Schnäppchen zu machen sind. Die Studie kommt zu einem überraschenden Ergebnis: Die attraktivsten Bedingungen finden Immobilieninvestoren derzeit in Wolfsburg und Fulda (in der Bildergalerie finden Sie die Top-Ten der Liste).

Für ihr Ranking haben die Experten zunächst eine Risiko-Kennziffer für 110 deutsche Städte ermittelt. Dabei berücksichtigten sie neben der Nachfrage nach Wohnraum auch die Wirtschaftskraft, die Bevölkerungsentwicklung sowie die Miet- und Kaufpreise.

Im Ergebnis lagen sowohl bekannte Favoriten als auch kleinere Außenseiter vorn: In München und Frankfurt ist das Standortrisiko demnach am geringsten, gefolgt von Regensburg, Ingolstadt, Hamburg und Stuttgart. Allerdings sind dies auch jene Städte, in denen die Preise in den vergangenen Jahren besonders kräftig gestiegen sind. Die zu erwartenden Renditen sind trotz der niedrigen Kreditzinsen vergleichsweise gering.

Höhere Renditen in Frankfurt an der Oder

So kommt die Studie für ein Investment in München bei 40 Prozent Eigenkapital und einem Zinssatz von 1,85 Prozent auf eine Rendite auf das Eigenkapital von gerade mal 4,95 Prozent. In Frankfurt an der Oder oder in Gera lassen sich weit höhere Renditen erzielen, die Investments sind dort aber auch mit einem deutlich größeren Risiko behaftet.

Für das Ranking der sogenannten "Hidden Champions" haben die Experten deshalb eine zu erzielende Mindestrendite errechnet, die sich am Standortrisiko orientiert - je höher das Risiko, desto höher sollte die Rendite sein.

Anschließend haben sie den Abstand zwischen dieser Mindestrendite und der tatsächlich erzielbaren Eigenkapitalrendite errechnet. Im Fall von Wolfsburg war dieser Abstand am größten. Doch auch dahinter folgen Überraschungen (siehe Grafik).

Der begehrteste Standort, München, liegt in dieser Liste nur auf Rang 66. Hamburg, Stuttgart und Frankfurt am Main belegen die Plätze 71 bis 73. Von den Metropolen schaffen es lediglich Düsseldorf und Köln unter die ersten 20.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Mäntel-Highlights und schöne Jacken shoppen
bei MADELEINE
myToysbonprix.deOTTOhappy-size.detchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal