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Wohnimmobilien: In diesen Städten lässt das Bevölkerungswachstum die Preise steigen oder fallen


Wohnimmobilien-Trend  

Hier lässt das Bevölkerungswachstum die Preise steigen oder fallen

03.03.2016, 16:00 Uhr | t-online.de

Die Studie der Postbank hat untersucht, welche deutschen Großstädte bis 2030 - unter Berücksichtigung des Flüchtlingszuzugs - wachsen und wie die Bevölkerungsentwicklung voraussichtlich die Immobilienpreise beeinflusst. 

Prognose: Preissteigerungen bei Eigentumswohnungen auf Basis der Bevölkerungsentwicklung bis 2030

RankingStadtBevölkerungsentwicklung
inkl. Flüchtlingsprognose*
Bevölkerungsbedingte Preisentwicklung bei
Eigentumswohnungen**
1Berlin4,74 %14,49 %
2Potsdam4,46 %14,03 %
3Hamburg4,38 %13,86 %
4Wiesbaden4,21 %13,77 %
5Bonn3,69 %12,04 %
6Stuttgart3,19 %10,01 %
7Mannheim2,80 %8,66 %
8Nürnberg2,41 %7,30 %
9Düsseldorf2,18 %6,74 %
10Aachen2,06 %6,33 %
11München1,58 %4,39 %
12Dresden1,57 %4,06 %
13Leipzig1,38 %3,40 %
14Köln1,22 %3,38 %
15Bremen0,48 %0,21 %
16Hannover-0,11 %-1,35 %
17Karlsruhe-0,87 %-4,21 %
18Mainz-0,95 %-4,31 %
19Augsburg-1,51 %-6,41 %
20Braunschweig-1,91 %-7,67 %
21Frankfurt a.M.-2,05 %-8,12 %
22Bielefeld-2,49 %-9,59 %
23Dortmund-2,56 %-9,84 %
24Kiel-3,14 %-12,16 %
25Essen-3,62 %-13,54 %
26Münster-3,66 %-13,69 %
27Mönchengladbach-3,98 %-14,81 %
28Saarbrücken-4,47 %-17,75 %
29Bochum-4,65 %-17,17 %
30Wuppertal-4,85 %-17,86 %
31Erfurt-5,07 %-19,13 %
32Rostock-5,84 %-22,91 %
33Duisburg-6,00 %-21,90 %
34Gelsenkirchen-8,93 %-32,14 %
35Halle (Saale)-10,41 %-38,00 %
36Chemnitz-13,47 %-48,58 %

* Annahmen zur Flüchtlingsprognose siehe Absatz "Hintergrundinformationen" 
** Prognostizierte Preisentwicklung auf Basis der angenommenen Bevölkerungsentwicklung inkl. Flüchtlingszuzug; Veränderungen des Verkaufspreises in Euro pro Quadratmeter

Immobilienpreise werden durch höheren Wohnflächenbedarf stabilisiert

Die Preisstürze in den schrumpfenden Städten werden der Studie zufolge wahrscheinlich durch einen weiteren Trend abgemildert - nämlich durch die steigende Wohnflächennachfrage. In allen 36 untersuchten Städten sind die Immobiliengrößen pro Haushalt in den vergangenen zehn Jahren gestiegen. Wurde im Jahr 2005 noch auf 71,8 Quadratmetern gewohnt, sind es jetzt im Schnitt 73,3 Quadratmeter. Bis 2030 wird die Wohnflächennachfrage in drei Viertel der untersuchten Städte weiter steigen, prognostiziert die Studie der Postbank.

Grund für die erhöhte Wohnflächennachfrage in Städten sind die steigende Anzahl von Haushalten, insbesondere Single-Haushalten, sowie der Wunsch nach mehr Wohnraum. "Der steigende Wohnflächenbedarf wird vor allem die Nachfrage nach Eigentumswohnungen ankurbeln", erklärt Postbank-Experte Dieter Pfeiffenberger.

Wo sich Investments noch lohnen

"Wer glaubt, dass die Preissteigerungen in den Wachstumsstädten bald ein Ende haben, der irrt", sagt Pfeiffenberger. "Die Studie zeigt: Ganz so steil wie in den vergangenen Jahren wird die Kurve zwar nicht mehr nach oben gehen, doch der Aufwärtstrend hält an. Wohneigentum in Wachstumsstädten und ihrem Umland ist daher nach wie vor ein lohnendes Investment. Wer in den eigenen vier Wänden leben möchte, sollte aber nicht zu lange zögern." 

Auch in Städten, deren Bevölkerung zurückgeht, muss dem Experten zufolge nicht auf Wohneigentum verzichtet werden: Gut geschnittenen und ausgestatteten Immobilien in attraktiven Lagen drohe auch hier kein Wertverlust. In diesen Städten könnte es demnächst sogar attraktive "Schnäppchen" geben. 

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Zur besseren Orientierung: Die 36 Großstädte im grafischen Überblick (zum Vergrößern klicken)

Erwartete Bevölkerungs- und ETW-Preis-Entwicklung bis 2030 (Quelle: obs/Postbank)Erwartete Bevölkerungs- und ETW-Preis-Entwicklung bis 2030: * Annahme: Von 2015 bis 2030 migrieren 1 Million Flüchtlinge in die Bundesrepublik (Bleiberecht inkl. Familienzuzug); die Verteilung der Flüchtlinge auf die Bundesländer erfolgt nach dem Königsteiner Schlüssel, innerhalb der Bundesländer nach Bevölkerungsanteilen. ** Prognostizierte Preisentwicklung auf Basis der angenommenen Bevölkerungsentwicklung inkl. Flüchtlingszuzug; Veränderungen des Verkaufspreises in Euro pro Quadratmeter (Quelle: obs/Postbank)

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