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Bundesbank warnt Immobilienkäufer vor steigenden Zinsen

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Wehe, wenn die Zinsen steigen  

Bundesbank warnt Immobilienkäufer

16.11.2016, 15:18 Uhr | dpa-AFX

Bundesbank warnt Immobilienkäufer vor steigenden Zinsen. Der Immobilienboom beschleunigt sich - doch die Gefahr liegt woanders. (Quelle: dpa)

Der Immobilienboom beschleunigt sich - doch die Gefahr liegt woanders. (Quelle: dpa)

Die Immobilienpreise steigen und steigen. Manch ein Experte warnt bereits vor "Übertreibungen" - sprich: einer Marktblase. Diese Gefahr sieht die Bundesbank noch nicht. Doch auch sie hat Warnungen für Immobilienkäufer parat. 

"Obwohl die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland seit dem Jahr 2010 deutlich steigen, gibt es aktuell keine Anzeichen für eine exzessive Kreditvergabe oder eine Abschwächung der Kreditvergabestandards", erklärte die Vizepräsidentin der Notenbank, Claudia Buch, am Mittwoch bei der Vorstellung des "Finanzstabilitätsberichts 2016". Die Finanzbranche vergebe Kredite nach wir vor mit Augenmaß.

Steigende Zinsen - fallende Preise 

Allerdings verlockten die niedrigen Zinsen auch zum Schuldenmachen. Möglicherweise mit negativen Folgen, denn: "Im aktuellen makroökonomischen Umfeld besteht die Gefahr, dass Marktteilnehmer Risiken unterschätzen und nicht ausreichend berücksichtigen, dass die Vermögenspreise fallen und die Zinsen steigen können", warnte Buch. 

Käufer müssten sich darüber im Klaren sein, dass dann, wenn die Zinsen wieder steigen, die Preise und Bewertungen an den Märkten zurückgehen würden: "Finanzierungen, die unter den aktuellen Rahmenbedingungen angemessen erscheinen, könnten sich dann als nicht nachhaltig herausstellen", erklärte Buch in leicht verklausulierter Sprache. 

Banken und Sparkassen bislang stabil 

Banken und Sparkassen wiederum tun sich mit dem Geldverdienen angesichts der extrem niedrigen Zinsen zwar schwer. Die Mehrheit der Institute könne mit der Ertragsschwäche aber noch umgehen. "Die Solvenz und Liquidität der deutschen Banken und Sparkassen steht außer Frage", betonte Bundesbank-Vorstand Andreas Dombret. 

Die Notenbank warnte jedoch auch hier vor Risiken für den Fall, dass die Zinsen wieder steigen sollten. Um die nachhaltige Ertragsschwäche zu überwinden, müssten die Institute nicht nur ihre Geschäftsmodelle auf den Prüfstand stellen, sondern auch über Fusionen, eine Ausdünnung des Filialnetzes und weitere Einsparungen nachdenken.

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