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Bei 70 Prozent der Baustellen: Zu große Stoßfugen an Wänden sind Baumängel


Bei 70 Prozent der Baustellen  

Zu große Stoßfugen an Wänden sind Baumängel

21.03.2019, 10:47 Uhr | dpa

Bei 70 Prozent der Baustellen: Zu große Stoßfugen an Wänden sind Baumängel. Steine werden beim Hausbau heute nicht mehr mit Mörtel verbunden, sondern verzahnt verlegt.

Steine werden beim Hausbau heute nicht mehr mit Mörtel verbunden, sondern verzahnt verlegt. Foto: Inga Kjer. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Steine werden beim Hausbau heute nicht mehr mit Mörtel verbunden, sondern verzahnt verlegt. Das ist oft eine Schwachstelle.

In rund 70 Prozent aller Baustellen von Ein- und Mehrfamilienhäusern, die der Sachverständige Johannes Deeters begutachtet, findet er fachliche Fehler beim Mauerwerk. So seien etwa die vertikalen Stoßfugen zwischen Steinen unzulässig groß. Deeters führt das auf mangelnde Fachkenntnisse der Handwerker zurück.

Zu große Fugen haben Auswirkungen auf den Schallschutz der Gebäude, insbesondere an Trennwänden zwischen einzelnen Wohnungen. Daher müssen Stoßfugen, die breiter als fünf Millimeter sind, vor dem Verputzen geschlossen werden, erklärt Deeters.

Im schlimmsten Fall können zu große Fugen sogar die Stabilität eines Gebäudes beeinträchtigen. Hinweise darauf sind später zum Beispiel treppenförmige Risse im Putz, so Deeters, der das Büro Emsland des Verbandes Privater Bauherren (VPB) leitet.

Steine mit Nut- und Federsystem werden in der Regel nicht mehr wie früher mit Mörtel verbunden, sondern ineinander verzahnt oder "knirsch" verlegt. Das bedeutet, dass sie so dicht wie möglich aneinander gelegt werden. Genauer gesagt: So dicht, wie dies laut VPB wegen der herstellungsbedingten Unebenheiten der Flächen der Stoßfugen möglich ist. Tolerierbar seien an einer Wand höchstens einzelne nicht geschlossene Fugen, erläutert Deeters.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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