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Anbieter dürfen Stromverbrauch schätzen


Jahresabrechnung  

Wann dürfen Stromanbieter den Verbrauch schätzen?

27.07.2019, 14:09 Uhr | dpa

Anbieter dürfen  Stromverbrauch schätzen. Stromkosten: Verschuldet der Stromkunde, dass der Zählerstand nicht an den Energieversorger übermittelt wurde, muss er eine Schätzung des Verbrauchs hinnehmen.  (Quelle: dpa)

Stromkosten: Verschuldet der Stromkunde, dass der Zählerstand nicht an den Energieversorger übermittelt wurde, muss er eine Schätzung des Verbrauchs hinnehmen. (Quelle: dpa)

Am Jahresende wundern Sie sich: "Warum ist die Stromrechnung so hoch?" Das hat vermutlich mit den Schätzungen des Anbieters zu tun. Doch was kann man dagegen unternehmen?

Der Energieversorger darf für seine Jahresabrechnung den Stromverbrauch eines Haushaltes schätzen. Aber nur unter bestimmten Bedingungen.Das ist zum Beispiel der Fall, wenn der Ableser den Raum, indem sich der Zähler befindet, nicht betreten konnte. Und der Kunde daraufhin die Daten selbst hätte zuliefern müssen, es aber nicht gemacht hat. Darauf weist die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hin.


Was tun, wenn die Schätzung falsch ist?

Wer das Gefühl hat, eine zu hohe Abrechnung erhalten zu haben, sollte prüfen, ob die Schätzung zulässig ist. Ist das nicht der Fall, könne man die tatsächlichen Verbrauchsdaten nachliefern und die Abrechnung müsse korrigiert werden, erläutern die Verbraucherschützer.

Ob der Verbrauch nicht durch Ablesung ermittelt wurde, steht in einer Fußnote der Abrechnung. Dort erfährt man auch, ob die Zählerstände geschätzt, rechnerisch ermittelt, oder hochgerechnet wurden.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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