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Privathaftpflicht: Wie hoch ein Haus versichert sein sollte


Versicherungsschutz  

Wie hoch ein Haus versichert sein sollte

20.08.2019, 14:12 Uhr | dpa

Privathaftpflicht: Wie hoch ein Haus versichert sein sollte. Fällt ein Baum aufs Dach, kann das für Eigentümer sehr teuer werden.

Fällt ein Baum aufs Dach, kann das für Eigentümer sehr teuer werden. Foto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Der Mieter stürzt über eine lose Fliese, ein Baum fällt um und trifft das Gebäude des Nachbarn - rund ums Haus kann viel passieren. Wer im eigenen Haus wohnt, wird oft von der Privathaftpflichtversicherung vor finanziellen Folgen geschützt.

Vermieter sollten sich dagegen mit einer Haus- und Grundbesitzer-Haftpflichtversicherung absichern, raten die Experten der Zeitschrift "Finanztest" (Ausgabe 9/2019) in einem Vergleich der Tarife von 365 Anbietern.

Sie empfehlen eine Versicherungssumme von mindestens 10 Millionen Euro. Dies ist der Betrag, den der Versicherer maximal pauschal für Personen-, Sach- und Vermögensschäden bezahlt. Vier der Anbieter versichern der Untersuchung zufolge nur geringere Beträge, die anderen zahlen im Schadensfall mindestens bis zu 10 Millionen Euro. Einzelne Versicherer decken sogar bis zu 50 Millionen Euro ab.

Die Preisunterschiede sind dabei nach Angaben der Zeitschrift groß: Während es für ein vermietetes Einfamilienhaus bei einem Anbieter bereits einen Tarif für 25 Euro im Jahr gibt, werden bei anderen bis zu 104 Euro fällig - mehr als das Vierfache. Die Tester fragten für ein Gebäude mit einer Gesamtwohnfläche von 120 Quadratmetern und einem Bruttovorjahresmietwert von 15.000 Euro an.

Die Stiftung Warentest, die hinter "Finanztest" steht, empfiehlt außerdem, auch kleinere Bauvorhaben mitzuversichern, etwa Um- oder Ausbauarbeiten. Die meisten untersuchten Policen decken diese bis zu einer Bausumme von mindestens 50.000 Euro ab. Andere Tarife bieten das Doppelte, so die Übersicht.

Vermieter können diese Versicherungsbeiträge als Nebenkosten auf die Mieter umlegen - allerdings nur, wenn sie ausdrücklich im Mietvertrag als Nebenkosten-Posten genannt werden, erklärt Stiftung Warentest.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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