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Walter Riester gesteht Schwarzarbeit

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Walter Riester gesteht Schwarzarbeit

13.03.2008, 13:41 Uhr | T-Online, t-online.de

Ex-Arbeitsminister Walter Riester (Foto: dpa)Ex-Arbeitsminister Walter Riester (Foto: dpa) Der ehemalige Arbeitsminister Walter Riester hat schwarzgearbeitet. In einem Fernsehinterview gab der SPD-Politiker und Gewerkschafter zu, als Fliesenleger in den 60er Jahren "auch mal so" gearbeitet zu haben.#
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Als Politiker ist Schwarzarbeit nicht möglich
In der Sendung N24 "Links-Rechts" sagte der heute 64-Jährige, "doch, das habe ich auch. Das gehört zur Ehrlichkeit...das ist schon längst verjährt." Der ehemalige Arbeitsminister arbeitete von 1957 bis 1969 als Handwerker. In der "Bild"-Zeitung betonte Riester außerdem: "Es gibt ja nur wenige Minister oder ehemalige Minister, die überhaupt einen Beruf haben, in dem Schwarzarbeit nachgefragt wird. Als Politiker können Sie ja nicht schwarzarbeiten." Es gebe nur wenige Fliesenleger, die nicht auch mal schwarz gearbeitet hätten. Das sei die Wirklichkeit, und dazu müsse man stehen.



In der Hoffnung später einen Großauftrag zu erhalten
Riester erklärte auch genau, wie er vor mehr als 40 Jahren selbst zum Schwarzarbeiter wurde. "Damals hat mein Chef auch uninteressante Kleinaufträge angenommen, in der Hoffnung, später auch mal einen größeren Auftrag zu bekommen. Da hat er uns gesagt: Kommt, Jungs, kauft bei mir das Material und macht das mal so."

Riester darf nicht "riestern"
Außerdem sagte Riester, der von 1998 bis 2002 Arbeitsminister war, er bedauere keine Riester-Rente abschließen zu können. "Ich darf ja nicht, das ist der Witz der Geschichte." Als Bundestagsabgeordneter sei er nicht rentenversicherungspflichtig, so Riester weiter. Des weiteren kritisierte der SPD-Abgeordnete die Annährung seiner Partei zur Linken. "Ich hätte das nicht gemacht", sagte er in der N24-Sendung zum gescheiterten Versuch der hessischen SPD. Die SPD wollte in Hessen eine von den Linken tolerierte rot-grüne Minderheitsregierung bilden.

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