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Ikea-Gründer will Geld für wohltätige Zwecke freigeben

Soziales  

Ikea-Gründer will Geld für wohltätige Zwecke freigeben

20.11.2008, 12:08 Uhr | bab, AFP, t-online.de

Ingvar Kamprad entdeckt seine soziale Ader (Foto: dpa)Ingvar Kamprad entdeckt seine soziale Ader (Foto: dpa) Ikea-Gründer Ingvar Kamprad will das Geld seiner Stiftung künftig stärker für wohltätige Zwecke zur Verfügung stellen. Kamprad habe ein Gericht in den Niederlanden eingeschaltet, um die Vorschriften für die in den Niederlanden ansässige Stichting-Ingka-Stiftung entsprechend ändern zu lassen, sagte der Anwalt Torbjörn Sköld der Nachrichtenagentur AFP.

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Stiftung kontrolliert Ikea

Ikea ist im Besitz der Stiftung, und Kamprad kontrolliert das Möbelunternehmen über seinen Vorsitz der Stiftung. Laut einem Bericht der schwedischen Zeitung "Dagens Industri" war bei der Gründung im Jahr 1982 streng festgelegt worden, für welche wohltätigen Zwecke Geld gegeben werden darf. Den Statuten zufolge soll die Stiftung ausschließlich "Innovationen im Bereich Architektur und Innenarchitektur" unterstützen.



Kamprad will neue Regeln

Kamprad will heute jedoch stärker soziale Projekte unterstützen oder Geld für Opfer von Naturkatastrophen zur Verfügung stellen. Anwalt Sköld, der im Vorstand der Stiftung sitzt, sagte, bei der Gründung der Stiftung sei die Firma Ikea wesentlich kleiner gewesen. Heute verfüge die Stiftung über wesentlich mehr Kapital, "und es fühlt sich dumm an, wenn damit keine sozialen Belange unterstützt werden können".

Geschätzte 36 Milliarden Dollar

Laut einem Bericht der Zeitschrift "The Economist" von 2006 könnte die Stichting-Ingka-Stiftung über ein Vermögen von 36 Milliarden Dollar (rund 28,5 Milliarden Euro) verfügen und damit mehr als die Bill-und-Melinda-Gates-Stiftung besitzen, die in dem Jahr ein Vermögen von 26,9 Milliarden Dollar hatte.

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