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Adolf Merckle im Porträt

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Adolf Merckle im Porträt

07.01.2009, 09:25 Uhr | bv, dpa, t-online.de

Adolf Merckle (Foto: Reuters)Adolf Merckle (Foto: Reuters) Der Konzern war sein Leben: Der Milliardär Adolf Merckle galt als Macher, der dann zuschlägt, wenn es der Markt nicht erwartet. Geboren 1934 in Dresden, kam er gleich nach dem Krieg nach Blaubeuren bei Ulm. Seine Mutter stammte aus der Ravensburger Fabrikantenfamilie Spohn. Die großen Geschäfte des Mannes, den das "manager magazin" einmal den "Paten aus Blaubeuren" nannte, begannen mit nachgeahmten Medikamenten, deren Patente abgelaufen waren. Mit der Firma Ratiopharm startete 1974 die Erfolgsgeschichte des Merckle-Imperiums.

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Meister der Steueroptimierung

Der Unternehmer verfolgte laut Medienberichten das Ziel, seine Gewinne innerhalb seines Firmenimperiums zu verschieben und Steuerzahlungen zu minimieren. Er soll ein Meister im Ausnutzen von Steuerschlupflöchern gewesen sein.

Bescheidener Milliardär

Nur wenige kannten den Firmenmogul persönlich. Merckle machte nicht gern Aufhebens um seine Person - geschweige denn um sein Privatvermögen. Im Zug bevorzugte der Self-made-Milliardär die Zweite Klasse, auf der Straße sahen ihn die Bewohner seiner Heimatgemeinde hin und wieder auf dem Fahrrad. Und das, obwohl er laut "Forbes" einer der reichsten Männer Deutschlands war.

Mann der Tradition

Seinen Ausgleich fand der Unternehmer bei Wander- und Bergsteigertouren in der Natur. Mit seiner Frau Ruth hat er drei Söhne und eine Tochter. Merckle war ein Mann der Tradition. Sein Motto lautete: "Mir ist fremd, etwas aufzugeben."

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