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Immer mehr Sanktionen gegen Arbeitslose

Arbeitsagentur  

Immer mehr Sanktionen gegen Arbeitslose

31.03.2009, 13:32 Uhr | cs, dapd, dpa, AFP, t-online.de

Immer mehr Arbeitslose bekamen 2008 Leistungen gestrichen (Quelle: imago images)Immer mehr Arbeitslose bekamen 2008 Leistungen gestrichen (Quelle: imago images) Der Wind in den Arbeitsagenturen wird immer rauer. Wie die "Bild"-Zeitung berichtet, haben die Ämter im vergangenen Jahr so viele Sanktionen gegen Arbeitslosengeld-I-Empfänger verhängt wie nie zuvor. Die Zeitung beruft sich dabei auf die Bundesagentur für Arbeit. Demzufolge wurde in 741.115 Fällen die Auszahlung des Arbeitslosengeldes zeitweise gesperrt. Das entspricht einem Anstieg um 16 Prozent gegenüber 2007.

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Sperrung des Arbeitslosengeldes

Der Sprecher der Bundesagentur für Arbeit, Kurt Eikemeier, bestätigte den Bericht. Vor allem die Sperrzeiten wegen verspäteter Arbeitssuchend-Meldung sind demnach drastisch gestiegen. Die Zahl nahm von 239.459 im Jahr 2007 auf 294.015 Fälle im vergangenen Jahr zu . Das ist ein Plus von 22,8 Prozent. Gegenüber 2006 hat sich die Zahl sogar fast verdoppelt. Die Sanktion wird verhängt, wenn sich Arbeitnehmer nicht sofort nach Bekanntwerden der Kündigung bei der Arbeitsagentur melden. Ihre Leistungen werden dann für eine Woche gesperrt.

Arbeitslosengeld für eine Million Bürger

BA-Sprecher Eikemeier betonte, dass es sich nicht um rund 740.000 Personen, sondern um die entsprechende Anzahl Fälle handele. Dabei könnte eine Person auch mehrfach das Geld gesperrt bekommen haben. Insgesamt beziehen derzeit nach seinen Angaben rund eine Million Menschen Arbeitslosengeld.

Dies sind die Gründe für Sanktionen

Wegen Meldeversäumnissen wurden insgesamt 213.129 Sperrzeiten verhängt, was einer Zunahme von 15 Prozent entspricht. Aber auch wegen Arbeitsaufgabe (181.824, plus 6,5 Prozent), wegen einer Arbeitsablehnung (27.409, plus 18,6 Prozent), wegen Ablehnung einer beruflichen Eingliedermaßnahme (10.709, plus 31,6 Prozent), wegen unzureichender Eigenbemühungen (10.507, plus 11,5 Prozent) und wegen Abbruchs einer beruflichen Eingliederungsmaßnahme (3522, plus 11,7 Prozent) sperrten die Arbeitsagenturen den Leistungsempfängern die Zahlung.

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