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Einkommen: Arbeitgeber können am Urlaubsgeld nur schwer sparen

Arbeitnehmer  

Firmen können am Urlaubsgeld nur schwer sparen

15.04.2009, 17:32 Uhr | lgs, t-online.de, dapd

Noch bekommen viele deutsche Arbeitnehmer Urlaubsgeld. (Quelle: imago)Noch bekommen viele deutsche Arbeitnehmer Urlaubsgeld. (Quelle: imago) Stellenstreichungen und Kurzarbeit sind für vielen Betriebe in Deutschland zur traurigen Realität geworden. Viele Arbeitnehmer bangen zur Zeit nicht nur um ihren Arbeitsplatz, sondern fragen sich auch, ob bisherige Sonderzahlungen wie das Urlaubsgeld auch zukünftig noch gezahlt werden. Dazu nahm Klaus F. Zimmermann, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW), in der "Rheinischen Post" nun Stellung, denn eine Kürzung des Urlaubsgeldes ist nur schwer möglich.

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Arbeitnehmer können weiter mit Urlaubsgeld rechnen

"Die Urlaubsgeld-Kürzung ist nur ein Instrument, um auf die Krise zu reagieren." so der DIW-Chef. "Viel mächtiger und flexibler zu handhaben ist Kurzarbeit, weil es dabei keiner speziellen Vereinbarungen mit Betriebsräten und Gewerkschaften bedarf." Diese seien aber nötig, wenn der Arbeitgeber das Urlaubsgeld kürzen oder streichen wolle. Deswegen können viele Arbeitnehmer nach Einschätzung von Experten trotz der Wirtschaftskrise mit Urlaubsgeld rechnen.


Urlaubsgeld in manchen Branchen sogar höher als zuvor

In Branchen, in denen das Urlaubsgeld an die Höhe der Löhne gekoppelt ist, dürfte das Urlaubsgeld dem Bericht zufolge sogar steigen. Besonders viel Urlaubsgeld gebe es in der Druckindustrie, dort erhielten die Beschäftigten in diesem Jahr laut Gewerkschaft Ver.di im Schnitt 1634 Euro. Die chemische Industrie zahlt bis zu 675 Euro, wie das Blatt unter Berufung auf das Tarifregister Nordrhein-Westfalen schrieb. Die Bäcker in Nordrhein-Westfalen bekämen je nach Dauer der Betriebszugehörigkeit nur zwischen 160 und 360 Euro.


Viele Unternehmen stellen auf Kurzarbeit um

Unterdessen steigen aufgrund der Krise immer mehr Unternehmen auf Kurzarbeit um. Die Herabsetzung der normalen Arbeitszeit und die damit verbundene Kürzung des Arbeitsentgeltes soll den Unternehmen helfen Verluste so weit wie möglich einzudämmen ohne gleichzeitig Stellen zu streichen.

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