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Baumärkte: Praktiker fährt Kurzarbeit runter

Baumarktkette  

Praktiker fährt Kurzarbeit runter

25.05.2009, 14:08 Uhr | lgs, t-online.de, dpa-AFX

Praktiker im Aufwind? (Quelle: ddp) Die Baumarktkette Praktiker hat dank der guten Nachfrage nach Gartenartikel zunächst ihre Talfahrt gestoppt. "Der April hat uns erhebliche Zuwächse gebracht", sagte Unternehmenschef Wolfgang Werner dem "Handelsblatt". "In den ersten vier Monaten des Jahres liegen wir damit auf Vorjahresniveau." Und auch im Mai sei die im MDAX notierte Baumarktkette "sehr gut unterwegs". Im ersten Quartal hatte das Unternehmen in Deutschland einen Umsatzeinbruch von fast sechs Prozent einstecken müssen. Unterm Strich weitete sich der saisonbedingt übliche Fehlbetrag um mehr als die Hälfte auf 37 Millionen Euro aus.

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Gehälter - Gehaltsvergleich: So viel verdienen die Deutschen

Kurzarbeit nur noch in fünf Märkten

Aufgrund der steigenden Nachfrage fuhr Praktiker die Kurzarbeit in seinen deutschen Märkten deutlich zurück. Dort waren im März noch 81 der 241 Standorte betroffen. Im April nahm die Zahl auf 31 Standorte ab. Aktuell gebe es Kurzarbeit nur noch in fünf Märkten, sagte Werner. Dennoch gab der Praktiker-Chef keine Entwarnung. "Wir fürchten, dass die Arbeitslosigkeit in Deutschland steigen wird, so dass für uns die Lage in vier bis fünf Monaten schwieriger sein könnte." Als einen Wettbewerbsvorteil bezeichnete er, dass Praktiker als einziger Handelskonzern eine Kurzarbeiterregelung eingeführt hat.



Weiter mit gedrosseltem Tempo

Derzeit hat Werner keine Pläne für eine ausgiebige Expansion oder für Zukäufe. "Wir halten unser Pulver lieber trocken", sagte er der Zeitung. Statt der üblichen 13 bis 15 neuen Märkte sollen im osteuropäischen Ausland im laufenden Jahr daher nur maximal fünf an den Start gehen. Auch im kommenden Jahr will Praktiker das gedrosselte Tempo beibehalten. Schließlich sparten die Verbraucher in Osteuropa, fügte er hinzu. Von einem Rückzug will der Praktiker-Chef aber dennoch nichts wissen. "In fast allen unseren Ländern sind wir Marktführer", sagte er.

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