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Optik-Branche: Zeiss-Mitarbeiter akzeptieren Gehaltseinbußen

Auftragsflaute  

Zeiss-Mitarbeiter akzeptieren Gehaltseinbußen

16.06.2009, 08:19 Uhr | bv, dpa-AFX, t-online.de

Produktion bei Carl Zeiss - Gehaltsverzicht für KündigungsschutzProduktion bei Carl Zeiss - Gehaltsverzicht für Kündigungsschutz (Quelle: ddp) Die Mitarbeiter des Optik- und Elektronikspezialisten Carl Zeiss akzeptieren Gehaltseinbußen. Dafür verzichtet das unter einer Auftragsflaute leidende Unternehmen bis zum 30. September 2010 auf betriebsbedingte Kündigungen. Zum einen verzichten die Mitarbeiter in diesem Jahr auf 75 Prozent des Urlaubsgeldes und komplett auf das Weihnachtsgeld sowie 2010 auf das volle Urlaubsgeld, wie das Unternehmen mit Sitz in Oberkochen (Ostalbkreis) am Montag mitteilte. Auch die außertariflichen Mitarbeiter und Leitenden Angestellten würden "einen angemessen gleichen Beitrag leisten", hieß es.

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120 Millionen Euro sollen gespart werden

Außerdem wird die Lohnerhöhung, die für Mai 2009 vorgesehen war, auf den 1. März 2010 verschoben - der Einmalbetrag entfällt. Auf diese Weise sollen kurzfristig 120 Millionen Euro eingespart werden. Als weitere Maßnahmen werden Kurzarbeit und Altersteilzeit eingesetzt sowie befristete Verträge nicht verlängert.

Starkes Umsatz- und Auftragsminus

Betroffen von den Sparmaßnahmen sind alle 13.000 Mitarbeiter, davon 8500 an den zehn deutschen Standorten. Carl Zeiss hatte in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2008/09 (30. September) mit gut 600 Millionen Euro 17 Prozent weniger umgesetzt als im Vorjahreszeitraum. Der Auftragseingang ging um 16 Prozent zurück, vor allem im Bereich Halbleitertechnik und Industrielle Messtechnik.

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