Sie sind hier: Home > Finanzen > Karriere > Arbeit & Beruf >

Arbeitslosigkeit: Jüngere sind in Deutschland am stärksten betroffen

Jobkrise  

Jüngere stärker von steigender Arbeitslosigkeit betroffen

29.07.2009, 17:42 Uhr | lgs, t-online.de, dpa

Besonders junge Menschen sind von der Arbeitslosigkeit betroffen. (Foto: ddp) Die steigende Arbeitslosigkeit infolge der Wirtschaftskrise trifft nach einer Gewerkschaftsstudie jüngere Beschäftigte besonders hart. Die Arbeitslosigkeit sei unter Jüngeren rund dreimal so stark gestiegen wie im Durchschnitt aller Altersklassen, heißt es laut "Frankfurter Rundschau" in der Analyse des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Demnach waren im Mai 16 Prozent mehr Menschen bis 24 Jahre arbeitslos als ein Jahr zuvor. Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit sei mit 5,3 Prozent deutlich geringer gestiegen.

Ratgeber Kündigung - Ohne Angst durch die Krise
Tarifarchiv -
Video - Alptraum der Studenten
Video - Sparen in der Krise


Oft Übergangsprobleme nach der Ausbildung

Die Zuwächse konzentrierten sich auf junge Leute im Alter zwischen 20 und 24 Jahren, stellt die Studie weiter fest. "Die hohe Arbeitslosigkeit der Jugendlichen beruht überwiegend auf Übergangsproblemen nach der Ausbildung", schlussfolgert der DGB dem Bericht zufolge. Junge Beschäftigte würden entweder nicht übernommen oder nur kurzfristig beschäftigt. Viele junge Menschen hätten ihren Job verloren, weil sie nur befristet oder in Leiharbeit beschäftigt waren. Denn Unternehmen trennten sich zuerst von Arbeitnehmern, deren Schutz relativ gering sei.


Männer stärker betroffen als Frauen

Für die Studie wurden dem Bericht zufolge unter anderem Daten der Bundesagentur für Arbeit ausgewertet. Der DGB verweist in ihr auch darauf, dass die Arbeitslosigkeit bei Männern bis 24 Jahre ungleich stärker gestiegen sei als bei Frauen: Bei jungen Männern stieg die Zahl der Jobsuchenden demnach innerhalb eines Jahres um gut 26 Prozent, bei jungen Frauen nur um 2,8 Prozent. Fachleute nennen als einen Grund hierfür, dass Männer öfter in exportorientierten Industriebetrieben arbeiten, die besonders unter der Krise leiden.

Mehr Themen:
Arbeitslosenversicherung - Beitrag könnte steigen
Frankreich - Entlassene Arbeiter drohen mit Fabriksprengung
Arbeitslosengeld - BA-Vorstand fordert Zweiklassensystem bei Hartz IV
Gehälter - Gehaltsvergleich: So viel verdienen die Deutschen

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
Highspeed-Surfen mit TV für alle: viele Verträge, ein Preis!
jetzt Highspeed-Streamen mit der Telekom
Gerry Weberbonprix.deOTTOCECILStreet OneLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal
Das Unternehmen
  • Ströer Digital Publishing GmbH
  • Unternehmen
  • Jobs & Karriere
  • Presse
Weiteres
Netzwerk & Partner
  • Stayfriends
  • Erotik
  • Routenplaner
  • Horoskope
  • billiger.de
  • t-online.de Browser
  • Das Örtliche
  • DasTelefonbuch
  • Erotic Lounge
  • giga.de
  • desired.de
  • kino.de
  • Statista
Telekom Tarife
  • DSL
  • Telefonieren
  • Magenta TV
  • Mobilfunk-Tarife
  • Datentarife
  • Prepaid-Tarife
  • Magenta EINS
Telekom Produkte
  • Kundencenter
  • Magenta SmartHome
  • Magenta Sport
  • Freemail
  • Telekom Mail
  • Sicherheitspaket
  • Vertragsverlängerung Festnetz
  • Vertragsverlängerung Mobilfunk
  • Hilfe