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Stellenabbau: DAX-Konzerne streichen 50.000 Stellen

Wirtschaftskrise  

DAX-Konzerne streichen 50.000 Stellen

31.08.2009, 14:17 Uhr | AFP, AFP

DAX-Konzerne streichen tausende Arbeitsplätze (Foto: dpa)DAX-Konzerne streichen tausende Arbeitsplätze (Foto: dpa) Seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise vor knapp einem Jahr haben die 30 DAX-Konzerne einem Zeitungsbericht zufolge in Deutschland rund 30.000 Jobs gestrichen. Weltweit fielen bei den 30 Firmen seit vergangenem Herbst sogar 50.000 Stellen weg, wie die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eigene Berechnungen berichtete. Das Blatt verglich demnach die Mitarbeiterzahlen vom 30. September 2008 bis zum Bilanzstichtag 30. Juni.


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Vier von fünf Stellen in Deutschland gestrichen

Der Stellenabbau hat sich den Angaben zufolge in diesem Jahr noch verschärft. Allein seit Jahresbeginn seien in Deutschland bis zum 30. Juni bei den DAX-Konzernen mehr als 22.000 Stellen weggefallen. Dabei bauten die Unternehmen überproportional stark in Deutschland ab: Vier von fünf Jobs, die im Zeitraum Januar bis Juni verschwanden, seien hierzulande gestrichen worden.


Gestrichene Stellen werden nicht wieder besetzt

Der Jobabbau in den Großkonzernen finde trotz weitreichender Abkommen mit den Betriebsräten zur Beschäftigungssicherung statt, die in der Regel betriebsbedingte Kündigungen ausschließen. Auch umfassende Kurzarbeit könne den Trend offenbar nicht aufhalten. So würden Stellen nicht wieder besetzt, befristete Jobs gestrichen oder auch Mitarbeitern Auszeiten von bis zu zwei Jahren mit anschließender Rückkehrgarantie eingeräumt. Der Rotstift werde vor allem bei Industriekonzernen angesetzt, besonders in der Autoindustrie.


Daimler ist Spitzenreiter im Jobabbau

Spitzenreiter beim Personalabbau in Deutschland war demnach Daimler, der zum Stichtag 30. Juni rund 5800 Jobs weniger aufwies als noch zum 30. September 2008, Siemens (minus 4000), ThyssenKrupp (minus 3900) und BMW (minus 3200). Der Medizinkonzern Fresenius hingegen sorgte für den größten Personalaufbau (plus 2800) unter den 30 DAX-Konzernen.

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