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Datenmissbrauch bei Arbeitsagentur: Firma greift Bewerber-Daten ab

Datenmissbrauch  

Neuer Datenmissbrauch bei Bundesagentur für Arbeit

10.11.2009, 12:40 Uhr | AFP, AFP, t-online.de

Neuer Datenmissbrauch bei der Agentur für Arbeit (Foto: ddp)Neuer Datenmissbrauch bei der Agentur für Arbeit (Foto: ddp) In der Jobbörse der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat es erneut einen schweren Fall von Datenmissbrauch gegeben. Wie eine Sprecherin der Bundesagentur der "Frankfurter Rundschau" auf Anfrage bestätigte, schaltete eine Berliner Firma in der Online-Jobbörse der Arbeitsagentur mehr als 2500 unterschiedliche Stellenangebote, um die Daten von Bewerbern abzugreifen. Die Angebote richteten sich auch an Akademiker und reichten von vermeintlichen Facharztstellen über pädagogische Berufe bis hin zu Ingenieuren und Managerposten.

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Versuch der Adresssammlung

"Das ist eindeutig Missbrauch", sagte BA-Sprecherin Anja Huth dem Blatt. "Das verstößt gegen die Nutzungsbedingungen." Bei den tausenden Stellen handele es sich nicht um ein Arbeitsangebot, sondern "eindeutig um den Versuch der Adress-Sammlung". Einen Missbrauch dieser Dimension habe es in der Jobbörse der Bundesagentur noch nie gegeben, sagte Huth weiter. "Das ist ein sehr ungewöhnlicher Fall."

Mehrere Tage zum Löschen falscher Stellenangebote

Techniker der Arbeitsagentur seien nun mit Hochdruck dabei, den Account der dubiosen Firma zu löschen, doch wegen der Vielzahl der Einträge "braucht das System einige Tage, um die falschen Stellenangebote zu löschen." Zudem sei erfolglos versucht worden, die Firma Econsulting24 Ltd. mit Sitz in Berlin zu erreichen.



BA-Mitarbeiter wissen zuviel

Der Bundesbeauftragte für Datenschutz, Peter Schaar, hatte kürzlich die weitgehenden Zugriffsmöglichkeiten von BA-Mitarbeitern auf Informationen wie Suchtkrankheiten oder Schulden von Arbeitslosen kritisiert.


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