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Madoff im Knast verprügelt worden

Anlagebetrug  

Anlagebetrüger Madoff bezieht im Knast Prügel

19.03.2010, 07:51 Uhr | dpa

Madoff im Knast verprügelt worden. Bernard Madoff: Handfester Streit im Gefängnis (Foto: dpa)

Bernard Madoff: Handfester Streit im Gefängnis (Foto: dpa)

Der Milliardenbetrüger Bernard Madoff ist im Gefängnis offenbar von anderen Häftlingen verprügelt worden. In Berichten kurz nach seiner Inhaftierung hatte es noch geheißen, Madoff genieße hohes Ansehen unter den Mitgefangenen und gehe zufrieden einer Beschäftigung in der Gefängniswerkstatt nach: dem Anfertigen von Türschildern. Wie schwer der Übergriff war, der sich bereits Mitte Dezember ereignet haben soll, zeigen Madoffs angebliche Verletzungen: Eine gebrochene Nase, gebrochene Rippen sowie Schnitte im Gesicht und auf dem Kopf, so das "Wall Street Journal". Madoff sei deshalb ins Gefängniskrankenhaus gekommen.

Neue Nahrung für Spekulationen

Dass Madoff im Krankenhaus lag, war bereits bekannt. Damals hatte die Gefängnisleitung jedoch davon gesprochen, er sei wegen seines Bluthochdrucks und Schwindelgefühlen behandelt worden. Aufgekommene Spekulationen über eine Schlägerei hatte die Behörde scharf zurückgewiesen. Madoffs Anwalt wollte die neuen Informationen nicht kommentieren. Die Zeitung beruft sich auf drei namentlich nicht genannte Quellen, darunter zwei Mithäftlinge aus jener Zeit.

Streit um Geld

Der handgreifliche Streit drehte sich nach Aussagen der Mithäftlinge um Geld, das Madoff einem anderen Gefangenen geschuldet haben soll. Madoffs Angreifer war demnach ein "bulliger" Kerl, der wegen Drogendelikten verurteilt worden war.

Zwei neue Anklagen im Madoff-Komplex

Madoff sitzt in Butner im US-Bundesstaat North Carolina ein. Nach bisherigen Erkenntnissen hatte er sechs Komplizen für sein Schneeballsystem. Am Mittwoch wurden zwei Computerprogrammierer angeklagt, die Madoff geholfen haben sollen, seine Betrügereien zu vertuschen. Madoff war im Juni 2009 wegen des größten Betrugs in der Finanzgeschichte zu 150 Jahren Haft verdonnert worden. Er hatte tausende Anleger um ihr Geld erleichtert. Auf dem Papier waren es am Ende 60 Milliarden Dollar.

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