Sie sind hier: Home > Finanzen > Karriere > Arbeit & Beruf >

Arbeitnehmer haben wieder mehr Geld in der Tasche

Reallöhne steigen  

Arbeitnehmer haben wieder mehr Geld in der Tasche

02.07.2010, 16:00 Uhr | dpa, t-online.de, dpa

Arbeitnehmer haben wieder mehr Geld in der Tasche. Gibt es bald mehr Gehalt? (Foto: imago)

Gibt es bald mehr Gehalt? (Foto: imago)

Die Reallöhne der Arbeitnehmer in Deutschland haben zum Jahresbeginn so stark zugelegt wie seit Beginn der Finanz- und Wirtschaftskrise Ende 2008 nicht mehr. Die Beschäftigten hatten im ersten Quartal 0,8 Prozent mehr Geld in der Tasche als vor einem Jahr, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden berichtete.

Laut den Statistikern kletterten die Bruttomonatsverdienste zum Jahresauftakt 2010 um 1,6 Prozent gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres. Die Hälfte davon wurde vom Anstieg der Verbraucherpreise um 0,8 Prozent "aufgefressen". Für das Schlussquartal sowie das Gesamtjahr 2009 hatten die Statistiker noch einen Rückgang der Reallöhne um 0,4 Prozent errechnet.

Banken und Versicherungen zahlen am besten

Allerdings entwickelten sich die Verdienste je nach Branche sehr unterschiedlich. Einbußen beim Bruttomonatsverdienst mussten im Vorjahresvergleich etwa die Beschäftigten in der Schifffahrt (minus 5,8 Prozent), in der Energieversorgung (minus 4,2 Prozent), im Baugewerbe (minus 1,1 Prozent) oder in der Wasserversorgung (minus 0,5 Prozent) hinnehmen. In allen anderen Branchen stiegen die Verdienste im Vergleich zum ersten Quartal 2009, berichtete das Statistikamt. So erhöhten sich die Verdienste zum Beispiel im Bereich Information und Kommunikation um 3,9 Prozent und im Bereich Erziehung und Unterricht um 3,7 Prozent.

Nach den Angaben verdiente ein vollzeitbeschäftigter Arbeitnehmer im ersten Quartal 2010 in der Industrie ohne Sonderzahlungen im Durchschnitt brutto 3178 Euro im Monat. Die höchsten Durchschnittsverdienste erzielten die Beschäftigten von Banken und Versicherungen (4224 Euro) sowie im Bereich Information und Kommunikation (4212 Euro). Dazu gehören Mitarbeiter in Verlagen und Medien, Musik- und Filmproduzenten oder auch Programmierer und Softwareentwickler. Die niedrigsten Bruttomonatsverdienste wurden im Durchschnitt im Gastgewerbe mit 1914 Euro erzielt.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
New Collection - Daisies & Stripes
bei TOM TAILOR
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal