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Arbeitslosigkeit soll 2011 auf niedrigsten Stand seit 1992 sinken

Arbeitslosigkeit soll 2011 auf niedrigsten Stand seit 1992 sinken

16.09.2010, 20:40 Uhr | dpa, AFP, dapd, bab, dapd, AFP, dpa

Arbeitslosigkeit soll 2011 auf niedrigsten Stand seit 1992 sinken. Experten rechnen für 2011 mit einem deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit (Foto: imago)

Experten rechnen für 2011 mit einem deutlichen Rückgang der Arbeitslosigkeit (Foto: imago) (Quelle: imago)

Die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt befeuert den Aufschwung in Deutschland. Nach Angaben von Wirtschaftsminister Rainer Brüderle. Im Herbst könne die Arbeitslosigkeit unter die Drei-Millionen-Marke fallen. Für das Jahr 2011 prognostizieren Arbeitsmarkt- und Konjunkturforscher sogar die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1992.

"Das deutsche Jobwunder löst Hunderttausende persönliche Konjunkturprogramme aus", kommentierte Wirtschaftsminister Brüderle die aktuelle Entwicklung während der Haushaltsdebatte im Bundestag. Das stärke die Nachfrage im Inland. "Der Aufschwung hat Flügel bekommen." Die Wirtschaft werde 2010 um deutlich mehr als 2,5 Prozent wachsen.

Die Experten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg gehen davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen kommendes Jahr im Durchschnitt unter drei Millionen sinken wird. Voraussichtlich werden dann 2,96 Millionen Menschen auf Jobsuche sein, wie das IAB in seinem neusten Bericht mitteilt. Zugleich werden der Prognose zufolge mit 40,63 Millionen so viele Menschen erwerbstätig sein wie nie zuvor im wiedervereinigten Deutschland.

Zu einem ähnlichen Ergebnis kommen führende Wirtschaftsinstitute in ihren Konjunkturprognosen für das laufende Jahr und das Jahr 2011. Das IWH in Halle rechnet mit rund 3,23 Millionen Arbeitslosen und einer Arbeitslosenquote von 7,4 Prozent in Deutschland in diesem Jahr und für 2011 mit einem Rückgang auf rund 2,87 Millionen Erwerbslose (6,6 Prozent). Das Essener RWI sieht die Zahl 2011 ebenfalls unter drei Millionen sinken.

Krise kostet weniger Jobs als erwartet

Bereits zur Jahresmitte hätten die Zahlen ungefähr wieder auf Vorkrisenniveau gelegen. Der wirtschaftliche Einbruch des Vorjahres hat sich laut IAB weniger stark auf den Arbeitsmarkt ausgewirkt als befürchtet. Zum einen sei in den krisengeschüttelten Betrieben des Verarbeitenden Gewerbes weit weniger Beschäftigung abgebaut worden, als es dem Produktionseinbruch entsprochen hätte. Zum anderen habe der Beschäftigungsaufbau im Dienstleistungssektor die Zahl der Entlassungen teils kompensiert.

Den Forschern des IAB zufolge wird darüber hinaus das Angebot an Arbeitskräften in diesem Jahr um 90.000 und im kommenden Jahr um 120.000 Menschen abnehmen. "Kurzfristig kann der Angebotsrückgang den Arbeitsmarkt entlasten", hieß es. Sollte es wieder mehr Arbeitssuchende geben, müssten sich die Betriebe allerdings wieder stärker gegen Besetzungsschwierigkeiten wappnen, insbesondere in den sozialen und technischen Berufen. 

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