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Madoff-Klage rollt auf UBS zu

Klage gegen Großbank  

Madoff-Klage rollt auf UBS zu

26.11.2010, 10:42 Uhr | AFP, AFP

Madoff-Klage rollt auf UBS zu. Verurteilter Milliardenbetrüger Bernard Madoff (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Verurteilter Milliardenbetrüger Bernard Madoff (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Das Schneeballsystem des Milliardenbetrügers Bernard Madoff könnte für die Schweizer Großbank UBS zu einer zerstörerischen Lawine werden. Obwohl Madoff inzwischen verurteilt und inhaftiert ist, gibt es noch immer Streit darum, wer wie entschädigt wird. Nun hat der Konkursverwalter von Madoff Schadenersatzklage gegen die Schweizer Großbank UBS eingereicht. Die Bank habe durch ihre Zusammenarbeit mit Madoff zu dessen Anlagebetrug beigetragen und müsse Madoffs Kunden mit mindestens zwei Milliarden Dollar (etwa 1,5 Milliarden Euro) entschädigen, heißt es in der in New York vorgelegten Klage des Vollstreckers Irving Picard. Die genaue Summe solle in einem Gerichtsverfahren ermittelt werden.

Vorwurf: Durch Zusammenarbeit mit der UBS war Betrug erst möglich

"Madoff hat beim größten Anlagebetrug der Geschichte nicht allein gehandelt", heißt es in Picards Klage. Die UBS und einige Tochterunternehmen hätten den Fall durch ihre Zusammenarbeit mit Madoff erst möglich gemacht und müssten deshalb Geld an die Geschädigten zahlen.

Madoff war im Dezember 2008 festgenommen worden, nachdem er über Jahre hinweg mit Hilfe eines komplexen Systems tausende Anleger um geschätzte 65 Milliarden Dollar geprellt hatte. Inzwischen wurde er zu 150 Jahren Haft verurteilt, die er im Gefängnis von Butner im US-Bundesstaat North Carolina verbüßt. Im Prozess hatte er gestanden, die ihm anvertrauten Summen niemals angelegt zu haben. Zu seinen Opfern zählten Banken, Privatleute und Wohltätigkeitsorganisationen.

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