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Siemens-Chef Peter Löscher verdient zehn Millionen Euro

Siemens-Chef Peter Löscher verdient zehn Millionen Euro

06.12.2010, 16:08 Uhr | dapd, dapd, t-online.de

Siemens-Chef Peter Löscher verdient zehn Millionen Euro. Freut sich über zehn Millionen Euro: Siemens-Chef Peter Löscher (Foto: dpa)

Freut sich über zehn Millionen Euro: Siemens-Chef Peter Löscher (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Siemens-Chef Peter Löscher bekommt in diesem Jahr eine Lohnerhöhung von 26 Prozent. Zusammen mit Bonus und Aktien stieg sein Gehalt von 7,2 auf 9,0 Millionen Euro. Das geht aus dem Geschäftsbericht des Konzerns hervor. Hinzu kamen 1,1 Millionen Euro für die Altersvorsorge - unter dem Strich also 10,1 Millionen Euro. Vor der Wirtschaftskrise, 2008, hatte Löscher in seinem ersten vollen Jahr als Siemens-Chef allerdings noch eine Million Euro mehr verdient.

Den Angaben zufolge schlug sich die Konjunkturerholung im zurückliegenden Geschäftsjahr konzernweit in einem Gewinnanstieg auf 4,1 Milliarden Euro nieder und bescherte nicht nur den Aktionären eine satte Dividende und den Mitarbeitern eine Sonderzahlung, sondern auch der Führungsebene deutlich mehr Geld. Nach dem neuen Vergütungssystem wird das Einkommen der Vorstände jetzt stärker am langfristigen Unternehmenserfolg ausgerichtet. Die Vergütung des Konzernchefs kann dabei künftig zwischen 2,0 Millionen Euro und 11 Millionen Euro schwanken, die der anderen Vorstandsmitglieder zwischen 0,9 Millionen Euro und 4,7 Millionen Euro im Jahr. Hinzu kommt jeweils noch die Altersvorsorge.

Große Gehaltsunterschiede im Siemens-Vorstand

Nach Löscher war Einkaufsvorstand Barbara Kux in diesem Jahr die bestbezahlte Siemens-Managerin. Aufgrund von Sonderzahlungen wegen ihres Umzugs kam die Schweizerin auf knapp 4,0 Millionen Euro. Schlusslicht war die erst im Juli in den Vorstand berufene Personalchefin Brigitte Ederer mit 885.000 Euro. Insgesamt stiegen die Vorstandsbezüge von 27 Millionen Euro auf 34 Millionen Euro. Aufsichtsratschef Gerhard Cromme kassierte 487.000 Euro, der IG-Metall-Vorsitzende Berthold Huber als sein Stellvertreter bekam 240.000 Euro.

Nach dem Rekordergebnis im Geschäftsjahr 2010 hat Siemens außerdem für 2011 und 2012 neue Höchstwerte in Aussicht gestellt. Auf allen Geschäftsfeldern sei in den beiden kommenden Jahren mit einer weiteren Erholung zu rechnen. Belastet werde das Ergebnis allerdings durch weitere Sanierungskosten bei Nokia Siemens Networks.

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