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Axel Weber: Bundesbank-Präsident hört zum 30. April auf

Besuch im Kanzleramt: Weber wirft hin

11.02.2011, 17:24 Uhr | dpa-AFX, dpa, dapd, dpa-AFX, dpa, dapd, t-online.de

Axel Weber: Bundesbank-Präsident hört zum 30. April auf. Axel Weber (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Die Zukunft von Axel Weber ist weiter unklar (Foto: dpa) (Quelle: dpa)

Axel Weber hat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel reinen Tisch zu seinen beruflichen Plänen gemacht. Der Chef der Bundesbank scheidet aus "persönlichen Gründen" zum 30. April aus dem Amt. Regulär hätte Webers Amtszeit ein Jahr später, im April 2012, geendet. An dem rund einstündigen Treffen im Kanzleramt nahm laut Informationen der Bundesregierung auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble teil.

Kein Kommentar der Deutschen Bank

Bereits am Mittwoch waren Gerüchte aufgekommen, wonach Weber auf eine Kandidatur für den Vorsitz der Europäischen Zentralbank (EZB) verzichten und stattdessen zur Deutschen Bank wechseln wolle. Er hatte bislang als aussichtsreicher Kandidat für den EZB-Chefposten gegolten. Weder Bundesregierung, noch Bundesbank oder Deutsche Bank wollten aber einen möglichen Abtritt als Bundesbank-Chef oder einen Wechsel zu dem privaten Finanzinstitut kommentieren.

Am Donnerstag hatte Weber angekündigt, vor einer Festlegung zu seiner beruflichen Zukunft mit Merkel sprechen zu wollen. Bis dahin war aus Kreisen der Bundesbank lediglich zu erfahren, Weber habe in vertraulicher Runde angekündigt, "nicht unbedingt" über das Ende seiner ersten Amtszeit hinaus Bundesbankpräsident bleiben zu wollen. Nun herrscht endlich Klarheit.

Nachfolger wird kommende Woche bekannt gegeben

Ein Nachfolger für Weber soll im Laufe der kommenden Woche bekannt gegeben werden. Ob Deutschland nach Webers Rückzug einen anderen Kandidaten für das Amt des Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB) nominieren werde, dürfte vorerst offen bleiben, berichtete die Zeitung.

Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle reagierte mit Bedauern auf die Ankündigung Webers. "Die Entscheidung von Bundesbank-Präsident Professor Weber bedauere ich sehr, respektiere aber seine Entscheidung", erklärte Brüderle. Weber habe an der Spitze der deutschen Notenbank "für eine der Grundfesten der Marktwirtschaft" gestanden - "die Unabhängigkeit der Bundesbank". Mit seiner Politik habe er "das unverzichtbare Vertrauen der Wirtschaft und der Bürger in ein inflationsfreies Wachstum stabilisiert".

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