Sie sind hier: Home > Finanzen > Karriere >

Modehaus Galliano feuert Galliano

Modebranche  

Modehaus Galliano feuert Galliano

18.04.2011, 11:12 Uhr | dpa, dpa, t-online.de

Modehaus Galliano feuert Galliano. Das enfant terrible John Galliano ist darf nicht mehr für Galliano designen (Foto: Reuters)

Das enfant terrible John Galliano ist darf nicht mehr für Galliano designen (Foto: Reuters)

Galliano darf nicht mehr für Galliano arbeiten: Der wegen Nazi-Parolen als Dior-Designer entlassene Brite John Galliano (50) soll künftig nicht einmal mehr für die nach ihm benannte Marke tätig sein. Die Führung des ebenfalls von Dior kontrollierten Unternehmens John Galliano habe beschlossen, sich von dem Designer zu trennen. Das berichtete das US-Fachmagazin "Women's Wear Daily" im Internet. Die Zukunft des Labels sei noch ungewiss.

Rassistische Beschimpfungen

Galliano hatte im Februar für Empörung gesorgt, weil er in einer Pariser Bar betrunken ein Paar rassistisch beschimpft haben soll. Später wurde bekannt, dass er auf ähnliche Weise Monate zuvor eine Frau beleidigt haben soll. Zudem tauchte ein Video auf, in dem er sagte: "I love Hitler". Daraufhin feuerte Dior am 1. März seinen langjährigen Designer.

Schlechte Presse steigert Umsatz

Der zweite Rauswurf folgt wenige Tage nach einem Medienbericht über erstaunlich gute Zahlen der Marke "John Galliano". Am vergangenen Mittwoch hatte die französische Zeitung "Le Figaro" berichtet, dass sich die Galliano-Kreationen trotz der negativen Schlagzeilen bestens verkauften. Die Umsatzzahlen der Marke sollen im vergangenen Monat gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres sogar deutlich gestiegen sein.

Zukunft für Galliano ungewiss

Dior hält mehr als 90 Prozent an dem Unternehmen "John Galliano". Der Modekonzern denkt über einen Verkauf der Marke nach, will nach eigenen Angaben jedoch bis nach Gallianos Gerichtsprozess warten. Seine Anhörung ist für den 12. Mai geplant. Der Modeschöpfer selbst hält acht Prozent an der Marke, für die sich italienische, aber auch chinesische Investoren interessieren sollen.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Anzeige
MagentaTV jetzt 1 Jahr inklusive erleben!*
hier Angebot sichern
Anzeige
30% auf alle bereits reduzierten Artikel!
bei TOM TAILOR
myToysbonprix.deOTTOUlla Popkenamazon.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal