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Bewerbungsanschreiben: So bauen Sie es sinnvoll auf

Bewerbungsanschreiben: So bauen Sie es sinnvoll auf

29.08.2013, 14:09 Uhr | mb (CF)/ niw

Bewerbungsanschreiben: So bauen Sie es sinnvoll auf. Das Bewerbungsanschreiben wird in seinem Aufbau oft nach dem gleichen Muster geschrieben. (Quelle: imago)

Das Bewerbungsanschreiben wird in seinem Aufbau oft nach dem gleichen Muster geschrieben. (Quelle: imago)

Das Anschreiben ist neben dem Lebenslauf der wichtigste Teil Ihrer Bewerbung. Ein aussagekräftiger Inhalt und der richtige Aufbau sind deshalb entscheidend dabei, ob Sie zum Vorstellungstermin eingeladen werden oder nicht. Erfahren Sie, wie Sie den Aufbau sinnvoll gestalten können, damit der Arbeitgeber Lust bekommt, Sie persönlich kennenzulernen.

Keine Fehler erlaubt: Absender und Adressat

Bevor es überhaupt an die ersten Sätze des Anschreibens geht, sollten Sie es mit den korrekten Kontaktdaten versehen. Nach ganz oben gehören Ihre Kontaktdaten als Absender. Achten Sie unbedingt darauf, dass die Angaben korrekt sind: Eine Telefonnummer, unter der Sie nicht zu erreichen sind, geht schnell mit einer Absage einher. Gleiches gilt für den Adressaten: Ein Fehler im Namen des Unternehmens ist unverzeihlich und kann ebenfalls dafür sorgen, dass Ihre Bewerbung schnell auf dem Stapel mit den Ablehnungen landet.

Im Aufbau des Anschreibens folgen nun Datum und Ort. Darunter dann die Betreffzeile gegebenenfalls mit Kennziffer der Ausschreibung, auf jeden Fall aber mit dem Begriff "Bewerbung" und der Bezeichnung der Stelle. Sie können hier auch das Medium nennen, durch das Sie auf die Stellenausschreibung aufmerksam geworden sind.

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Bewerbungsanschreiben: Guter Einstieg ist Gold wert

Ein Anschreiben sollte grundsätzlich nicht länger als eine DIN-A4-Seite sein. Ein sinnvoller Aufbau im Anschreiben hilft dem Arbeitgeber zudem, sich schnell zurechtzufinden. Gleich der Einstieg sollte das Interesse wecken, weiterzulesen. Die bekannte Floskel "Hiermit bewerbe ich mich" ist deshalb umstritten. Während die "Zeit" sie auf ihren Karriereseiten als veraltet bezeichnet, rät das Jobportal "jobware.de" weiterhin zu diesem Einstieg.

Spätestens danach sollte im Aufbau aber dann ein spannender Einstieg folgen. Stellen Sie beispielsweise eine Ihrer besten Fähigkeiten heraus und verknüpfen Sie diese mit den Anforderungen der Stellenausschreibung oder mit der aktuellen Unternehmensentwicklung. So könnten Sie zum Beispiel das Thema Ihrer Abschlussarbeit an der Universität unmittelbar mit dem Aufgabenfeld des Jobs in Verbindung setzen. Machen Sie auf diese Weise deutlich, weshalb Sie sich bewerben und wie Sie auf die Idee kamen, es genau bei diesem Unternehmen zu probieren. Hier gilt das Motto: Kurz und prägnant muss es sein. Eine Länge von zwei bis drei Sätzen über maximal drei Zeilen reicht aus.

Hauptteil: Warum Sie der perfekte Bewerber sind

Im Aufbau der Bewerbung folgt der Hauptteil, in dem Sie deutlich machen sollten, dass Sie perfekt für die Stelle geeignet sind. Versuchen Sie die Personaler in vier bis sechs Sätzen von Ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Verwenden Sie im Bewerbungsanschreiben möglichst keine langen und verschachtelten Sätze, aber auch keine endlosen Aufzählungen. Wenn Sie Ihre Stärken hervorheben möchten, gelingt das am besten, indem Sie dies anhand von Beispielen und Referenzen tun. Beschreiben Sie beispielsweise Situationen, in denen Sie Verantwortung übernommen haben und wie Sie diese erfolgreich gemeistert haben. Achten Sie darauf, dass stets ein konkreter Bezug zum neuen Aufgabenfeld besteht. Auch Angaben zu Gehaltsvorstellung oder der mögliche Einstiegstermin findet hier Platz – sofern dies laut Stellenanzeige gewünscht ist. Vermeiden Sie im Anschreiben eine bloße Auflistung Ihrer bisherigen Tätigkeiten, die ohnehin im Lebenslauf stehen.

Zum Schluss: Immer auf Augenhöhe

Der Aufbau Ihrer Bewerbung sollte mit einem kurzen Schlusssatz enden. Achten Sie darauf, sich nicht als Bittsteller, sondern auf Augenhöhe mit dem Arbeitgeber zu präsentieren. Treten Sie selbstbewusst auf und verabschieden Sie sich beispielsweise mit dem knappen Satz "Ich freue mich auf ein persönliches Gespräch". Formulierungen wie "ich hoffe" oder "ich würde mich freuen" sollten Sie hingegen vermeiden – schließlich ist der Arbeitgeber ja ebenfalls auf der Suche. Verbleiben Sie abschließend mit freundlichen Grüßen, und vergessen Sie nicht, gut leserlich zu unterschreiben, am besten mit einem Füllfederhalter.

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