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Claassen: Millionengehalt auf dem Prüfstand

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Claassen: Millionengehalt auf dem Prüfstand

03.06.2011, 15:57 Uhr | dapd, dapd

74 Tage - von Anfang Januar bis Mitte März 2010 war Utz Claassen Vorstandsvorsitzender bei Solar Millennium. Nun drohen Aufsichtsräten der Erlanger Kraftwerksfirma wegen Millionenzahlungen an den früheren EnBW-Chef strafrechtliche Konsequenzen. Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, ermittelt die Staatsanwaltschaft Nürnberg wegen Untreue gegen drei Mitglieder des Kontrollgremiums. Die Behörde bestätigte die Vorermittlungen.

Interner Untersuchungsbericht liefert heikle Informationen

Zugleich zitierte die Zeitung aus einem bislang unter Verschluss gehaltenen, internen Untersuchungsbericht von Solar Millennium, in dem der Aufsichtsrat schwer belastet werde. In der Expertise sei von einem "gravierenden aktienrechtlichen Verstoß" die Rede. Dieser sei womöglich als Untreue "in einem besonders schweren Fall" zu werten.

Gehalt offenbar "grenzwertig"

Dabei gehe es um eine Zusatzvereinbarung mit Claassen über dessen ursprünglichen Arbeitsvertrag mit Solar Millennium hinaus. Dessen Gehalt und damit verbundene Rückzahlungsregelungen bei vorzeitigem Ausscheiden würden in dem Untersuchungsbericht als "grenzwertig" bezeichnet, schreibt die Zeitung weiter.

Solar Millennium machte gegenüber der Nachrichtenagentur dapd deutlich, dass das Unternehmen keine Hinweise darauf habe, dass bei der Bestellung Claassens rechtliche Verstöße begangen wurden. Dies zeigten auch die bisherigen Untersuchungen einer beauftragten Anwaltskanzlei, sagte Vorstandschef Christoph Wolff. "Wir wollen eine vorbehaltlose Aufklärung, und es muss Schluss sein mit den ständigen Beschuldigungen. Wir gehen der Sache auf den Grund", fügte er hinzu. Der von der Zeitung zitierte Untersuchungsbericht sei schon älter und nicht aussagekräftig.

Claassen klagt auf Abfindung

Claassen war von 1. Januar bis 15. März 2010 Vorstandsvorsitzender bei Solar Millennium. Nachdem sich die Firma und Claassen nach nur 74 Arbeitstagen im Unfrieden trennten, kassierte der Top-Manager neun Millionen Euro. Inzwischen hat er Solar Millennium auf die Zahlung einer Abfindung von 7,1 Millionen Euro verklagt.

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