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Audi, VW und BMW: Das sind Stars unter den Dienstwagen

Ranking: Das sind die Stars unter den Dienstwagen

21.04.2010, 16:43 Uhr | t-online.de/business

Audi, VW und BMW: Das sind Stars unter den Dienstwagen. Unternehmen hierzulande vertrauen bei Dienstwagen vor allem deutschen Autobauern.  (Fotos: Hersteller, Montage: t-online.de)

Unternehmen hierzulande vertrauen bei Dienstwagen vor allem deutschen Autobauern. (Fotos: Hersteller, Montage: t-online.de)

Bei Dienstwagen verlassen sich die Unternehmen hierzulande vorzugsweise auf die deutschen Autobauer: 87 Prozent der Firmenwagen sind entweder Modelle von  Audi, BMW, Mercedes oder Volkswagen. Platz eins des Rankings der meistgefahrenen Dienstwagen sicherte sich der Audi A4. Das zumindest ergab eine Studie der Personalmanagement-Beratung Hewitt.

Wichtiger Teil der Gesamtvergütung

Auf den Rängen zwei und drei folgen der VW Passat und der 3er BMW. Immerhin fast die Hälfte aller Firmenwagen in Deutschland ist eines dieser drei Modelle. „Der Firmenwagen bleibt eines der wichtigsten Vergütungsinstrumente in Deutschland, trotz steigender Kosten“, erklärt Marco Reiners, Vergütungsexperte von Hewitt. In 78 Prozent der deutschen Unternehmen hat der Studie zufolge der Dienstwagen einen hohen Stellenwert als ein Teil der Gesamtvergütung.

Die Autos der Manager und Außendienstmitarbeiter

18 Prozent aller Mitarbeiter haben laut der Untersuchung Anspruch auf einen Dienstwagen. In erster Linie kommen Mitglieder des gehobenen Managements und Vertriebsmitarbeiter in den Genuss eines Firmenfahrzeugs: Und so sind 97 Prozent der Geschäftsführer mit einem Dienstwagen unterwegs. Im Topmanagement nutzen noch 94 Prozent und im Management insgesamt 69 Prozent ein solches Fahrzeug. Immerhin sind auch 64 Prozent der Vertriebsmitarbeiter berechtigt, ein Firmenauto zu fahren.

Preis ist wichtigstes Kriterium

Bei der Auswahl der Fahrzeuge ist für die Unternehmen vor allem der Preis entscheidend: 83 Prozent der Firmen halten den Kostenfaktor für sehr wichtig, ergab die Hewitt-Studie. Gut die Hälfte der Unternehmen findet zudem die Sicherheit wichtig. Deutsches Fabrikat oder nicht - das interessiere nur jede fünfte Firma.

Mitarbeiter können Modell auswählen

Viele Mitarbeiter haben verschiedene Dienstwagen-Modellen zur Auswahl. Rund die Hälfte der Geschäftsführer, Manager und Vertriebsmitarbeiter können eine Kombination von Marken und Modellen bis zu einer bestimmten Leasingrate beziehungsweise bis zu einem Bruttolistenpreis in festgelegter Höhe auswählen.

Kein Sportwagen oder Cabrio

Am häufigsten geben die Unternehmen außerdem vor, dass das Dienstfahrzeug ein Diesel sein muss und weder ein Sportwagen noch ein Cabrio, Geländewagen oder SUV sein darf. Von dieser Regelung sind vor allem Vertriebsmitarbeiter betroffen, ermittelte Hewitt: Fast zwei Drittel der Außendienstler sind demnach auf ein Dieselfahrzeug festgelegt. Bei den Geschäftsführern sind es lediglich 41 Prozent. Immerhin gut drei Viertel der Mitglieder der Geschäftsführung dürfen jedoch kein Sportfahrzeug als Dienstwagen wählen und zwei Drittel kein Cabrio.

Schriftliche Richtlinie zu Dienstwagen

In allen befragten Unternehmen existiert eine schriftlich fixierte Dienstwagenrichtlinie, die meist konsequent durchgesetzt wird. Nur 16 Prozent der Unternehmen erlauben laut der Untersuchung Ausnahmen von diesen Vorschriften - und wenn, dann lediglich für Vorstände und Geschäftsführer. Fast zwei Drittel der Betriebe haben in den vergangenen zwei Jahren ihre Dienstwagenregelungen überprüft. Die wenigsten (vier Prozent) tun dies jedoch regelmäßig, 96 Prozent prüfen die Richtlinie je nach Bedarf und Anforderung.

Firmen werden kostenbewusster

Gründe für eine Überprüfung sind beispielsweise die Erweiterung des Berechtigtenkreises, die Einführung von Modellen zur Gehaltsumwandlung und die Reduzierung des Unternehmenszuschusses. „Der Trend geht hin zu Einschränkungen für die Mitarbeiter bezüglich ihres Dienstwagens. Außerdem steigt in vielen Unternehmen das Kostenbewusstsein in dieser Sache“, sagt Marco Reiners.

Full-Service-Leasing wird am häufigsten genutzt

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Fast alle Unternehmen leasen ihre Firmenfahrzeuge anstatt sie zu kaufen. Am meisten genutzt wird dabei das Full-Service-Leasing. Dabei trägt die Leasinggesellschaft das Restwertrisiko und die Leasingrate beinhaltet den vollen Wartungsservice, Kraftstoff, Versicherung, Steuer und GEZ. 85 Prozent der Geschäftsführer-Dienstwagen laufen als Full-Service-Leasing. Dagegen nutzen nur sieben Prozent ein reines Finanzleasing. Und lediglich zwei Prozent der Firmenwagen werden von Geschäftsführern gekauft.

Für die Untersuchung, die 2010 zum ersten Mal durchgeführt wurde, hat Hewitt 75 Unternehmen in Deutschland befragt und Daten von mehr als 3900 Einzelpositionen erhoben.

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