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Ex-Porsche-Chef Wiedeking: Dübel statt Nobelhobel

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Ex-Porsche-Chef Wiedeking: Dübel statt Nobelhobel

30.06.2011, 13:39 Uhr | dapd, dapd, t-online.de

Ex-Porsche-Chef Wiedeking: Dübel statt Nobelhobel. Wendelin Wiedeking: Vom Porsche-Chef zum Dübel-Berater (Fotos: dpa, imago)

Wendelin Wiedeking: Vom Porsche-Chef zum Dübel-Berater (Fotos: dpa, imago)

Der frühere Porsche-Chef Wendelin Wiedeking hat ein neues Betätigungsfeld gefunden. Knapp zwei Jahre nach seinem Ausscheiden bei dem Sportwagenbauer wurde er jetzt neu in den Beirat des Dübelherstellers und Autozulieferers Fischerwerke berufen. Das berichtet das "Handelsblatt". Dort soll er rein beratend tätig sein. Bei Porsche war Wiedeking abgelöst worden, nachdem die Übernahme des vielfach größeren VW-Konzerns gescheitert war.

Langjährige Bekannte

Der Eigentümer der Fischer-Gruppe, Klaus Fischer, und Wiedeking kennen sich laut "Handelsblatt" schon lange. Porsche sei ein langjähriger Kunde der Fischerwerke. Fischer rationalisierte mit Hilfe von Porsche-Beratern zudem den väterlichen Betrieb.

Inzwischen habe er die operative Führung an seinen Sohn Jörg Klaus Fischer übertragen, bleibe aber Eigentümer, schrieb das Blatt weiter. Zusammen mit Wiedeking sitzt er nun im Beirat, in dem er den Vorsitz innehat.

Wiedeking war bestbezahlter Manager Deutschlands

Der gebürtige Westfale Wiedeking galt lange Zeit als Vorzeigemanager. 1992 wurde er Vorstandssprecher bei Porsche, ein Jahr später übernahm er den Vorsitz. Er sanierte den in den roten Zahlen steckenden Sportwagenhersteller und machte ihn zu einem der profitabelsten Autokonzerne überhaupt. Seine Arbeit ließ sich Wiedeking auch entsprechend vergüten: 2008 galt er mit einem Jahreseinkommen von fast 80 Millionen Euro als Deutschlands bestbezahlter Manager.

Allerdings verhob sich Wiedeking an der geplanten Übernahme des ungleich größeren Volkswagen-Konzerns und musste in der Folge 2009 seinen Hut nehmen. In dem Zusammenhang ermittelt derzeit noch die Staatsanwaltschaft Stuttgart gegen den Manager.

Um Wiedeking wurde es ruhig

Der zog sich nach seinem Abgang zurück und investierte die Hälfte seiner Abfindung in Höhe von 50 Millionen Euro in eine von ihm gegründete gemeinnützige Stiftung. Bereits 2008 hatte Wiedeking zwei Stiftungen ins Leben gerufen. Ihr Ziel ist insbesondere die Unterstützung bedürftiger Familien und Jugendlicher.

Im Januar war er außerdem als drittgrößter Anteilseigner bei der Kommunikations-Beratungsfirma WMP Eurocom eingestiegen, die der frühere "Bild"-Chefredakteur Hans-Hermann Tiedje gegründet hat. Bereits seit 2005 ist Wiedeking außerdem an der Schuhmanufaktur Heinrich Dinkelacker beteiligt, die ihren Sitz in seinem Wohnort Bietigheim-Bissingen in der Nähe von Stuttgart hat.

"Ich bin mit mir im Reinen"

Im Mai äußerte sich Wiedeking dann im "Stern". "Ich bin mit mir im Reinen. Im übrigen war es in meiner Lebensplanung ohnehin nicht vorgesehen, unbedingt bis 65 in einer abhängigen Managementfunktion zu sein", sagte er damals dem Magazin.

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