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Bundesagentur für Arbeit entlässt tausende Mitarbeiter

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Bundesagentur für Arbeit  

Arbeitsagentur entlässt tausende Mitarbeiter

04.07.2011, 08:26 Uhr | AFP, dpa, AFP, dpa

Bundesagentur für Arbeit entlässt tausende Mitarbeiter. Tausende Beschäftigte in den Arbeitsämtern müssen sich bald neue Jobs suchen  (Foto: imago) (Quelle: imago)

Tausende Beschäftigte in den Arbeitsämtern müssen sich bald neue Jobs suchen (Foto: imago) (Quelle: imago)

Viele Mitarbeiter in den Arbeitsämtern müssen bald die Schreibtischseite wechseln. Die Bundesagentur für Arbeit (BA) will in den kommenden vier Jahren tausende Stellen abbauen. Gründe für den Abbau auf rund 100.000 Stellen sind die gute Konjunktur und die gesunkene Arbeitslosigkeit, wie nach einem Vorabbericht des Magazins "Spiegel" aus einer Vorlage für den BA-Verwaltungsrat hervorgeht. Eine Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung steht indes nicht an.

Bis zu 17.000 Stellen werden abgebaut

Nach den Informationen des "Spiegels" sollen in den kommenden vier Jahren rund 17.000 Stellen abgebaut werden. Dem Bericht zufolge sollen die Stellen ohne betriebsbedingte Kündigungen wegfallen, indem Arbeitsplätze von Mitarbeitern, die in den Ruhestand gehen, nicht neu besetzt und befristete Arbeitsverträge nicht verlängert werden. Etwa jede sechste Stelle in der BA ist befristet.

Verwaltung wird verschlankt

BA-Chef Frank Weise sprach gegenüber der "Bild"-Zeitung von 10.000 Stellen, die abgebaut werden sollten, sollte der Verwaltungsrat grünes Licht geben. Gestrichen werden solle in der Verwaltung, nicht beim Service für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. "Da wollen wir an der Qualität nicht sparen."

Arbeitslosenversicherung wird nicht billiger

Auf eine Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung können Arbeitnehmer nach den Worten Weises trotz der niedrigen Arbeitslosigkeit nicht hoffen. Der Beitrag sei seit 2006 bereits von 6,5 Prozent auf drei Prozent mehr als halbiert worden. "Für eine weitere Senkung sehe ich keinen Raum." Die BA könne derzeit nicht mal Rücklagen für schlechtere Zeiten bilden.

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