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Studie zur Arbeitsmoral: Jeder Vierte hat Job satt

Arbeitsmoral  

Studie: Jeder Vierte hat seinen Job satt

31.03.2010, 13:32 Uhr | t-online.de/business / dpa-tmn

Studie zur Arbeitsmoral: Jeder Vierte hat Job satt. Bei vielen Beschäftigten in Deutschland fehlt die rechte Begeisterung für den Job.  (Foto: Imago)

Bei vielen Beschäftigten in Deutschland fehlt die rechte Begeisterung für den Job. (Foto: Imago)

Kürzlich erst lobte eine Studie die deutschen Arbeitnehmer: Jeder Vierte sei im Job hoch motiviert, hieß es da. Zu einer vollkommen anderen Einschätzung kommt jetzt eine Umfrage des Potsdamer Meinungsforschungsinstituts Gallup: Demnach hat fast jeder vierte Beschäftigte in Deutschland seinen Job satt.

Mehrheit macht Dienst nach Vorschrift

Immerhin 23 Prozent der Beschäftigten hierzulande haben der Gallup-Umfrage zufolge innerlich bereits gekündigt. Nur jeder neunte Arbeitnehmer - das sind elf Prozent - in Deutschland fühlt sich demnach seiner Firma stark verbunden und zeigt in seinem Job volles Engagement. Die Mehrheit der Beschäftigten (66 Prozent) macht hingegen Dienst nach Vorschrift. Für die Untersuchung sind im September und Oktober 2009 rund 500 Arbeitnehmer ab 18 Jahren befragt worden.

Krise ist nicht schuld an mangelnder Motivation

Damit ist der Anteil der engagierten Mitarbeiter seit dem Vorjahr leicht gesunken: Er lag 2008 noch bei 13 Prozent. Damals fühlten sich 20 Prozent ihrem Arbeitgeber überhaupt nicht verbunden, und 67 Prozent hatten lediglich eine geringe emotionale Bindung. Die Wirtschaftskrise hat sich demnach aber nur geringfügig auf das Engagement und die Motivation der Arbeitnehmer in Deutschland ausgewirkt.

Andere Studie stellt Deutschen positiveres Zeugnis aus

Wie Spiegel Online berichtete, hat die Untersuchung "Global Workforce Study" der Unternehmensberatung Towers Watson hingegen deutschen Arbeitnehmern ein sehr viel besseres Zeugnis ausgestellt: Immerhin 24 Prozent seien hoch, 43 Prozent noch moderat motiviert, nur sechs Prozent der Beschäftigten fehle es an Motivation. Im internationalen Vergleich nimmt Deutschland laut Towers Watson damit einen Spitzenplatz ein.

Besseres Ergebnis als 2007

Im Vergleich zur letzten Befragung 2007 ist demnach die Motivation der Beschäftigten leicht gestiegen. Vor drei Jahren hätten gemäß der Untersuchung nur 21 Prozent angegeben, hoch motiviert zu sein, 38 Prozent erklärte, desillusioniert und unengagiert zu sein. Für diese Studie waren 20.000 Arbeitnehmer in 27 Ländern befragt worden.

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