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Englische Berufsbezeichnungen: Was macht ein Field Operator?

Englische Berufsbezeichnungen  

Was macht eigentlich ein Field Operator?

25.01.2011, 17:29 Uhr | t-online.de/business

Englische Berufsbezeichnungen: Was macht ein Field Operator?. Englische Jobtitel geben manches Rätsel auf. (Foto: Imago)

Englische Jobtitel geben manches Rätsel auf. (Foto: Imago)

Sie können sich nicht vorstellen, was ein Compensation Manager ist? Und hinter einem "Field Operator" vermuten Sie einen Chirurgen im militärischen Einsatz? Falsch geraten - aber damit befinden Sie sich in bester Gesellschaft. Was englische Jobbezeichnungen angeht, ist so mancher schnell mit seinem Latein am Ende. Wir verraten, was die kryptischen Jobtitel wirklich bedeuten und wie Bewerber damit umgehen sollten.

Deutsche genervt von Anglizismen

Auch wenn sie modern und wichtig klingen: Beliebt sind englische Begriffe in der Arbeitswelt nicht. Eine Umfrage des Karriereportals Monster hat kürzlich ergeben, dass sich ein Großteil der Deutschen - mehr als 40 Prozent - von Anglizismen im Job genervt fühlen. International arbeitende Unternehmen werden so schnell aber nicht davon abgehen, die für den Laien kryptisch klingenden Jobtitel zu verwenden - allein, um damit eine länderübergreifende Sprachregelung zu schaffen.

Eindeutschen der Jobtitel "nur lächerlich"

Hinter dem Hang zu englischen Berufsbezeichnungen steckt laut Experten jedoch noch mehr, erläutert der Wirtschaftsjournalist und Karriereberater Christoph Stehr auf monster.de. Etwa der Wunsch, mit den Großen der internationalen Wirtschaft gleichzuziehen. Und die weltweit genutzten Begriffe wieder einzudeutschen - das fänden Marketingprofis "nur lächerlich", erklärt Stehr.

Lieber "Verkaufsleiter" als "Sales Manager"

Die meisten Jobsuchenden hätten aber inzwischen ein gutes Gespür dafür entwickelt, was es mit den verwirrenden Begriffen auf sich habe, betont der Experte - und verweist auf eine Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) unter 2400 Jugendlichen. Das Ergebnis: Nur 18 Prozent der weiblichen und neun Prozent der männlichen Befragten fanden den "Sales Manager" attraktiver als den "Verkaufsleiter".

Vorsicht bei Bewerbungen

Wer sich allerdings auf eine Anzeige bewerbe, in der ein "Sales Manager" gesucht wird, sollte diesen im Bewerbungsanschreiben nicht einfach zum "Verkaufsleiter" machen, warnt Stehr. Sonst laufe der Jobkandidat Gefahr, von der Personalabteilung schlimmstenfalls als Besserwisser aussortiert zu werden. "Man kann sich durchaus auf eine ausgeschriebene Stelle als Human Ressource Manager bewerben, aber dann zum Beispiel auf 'Erfahrungen im Bereich des Personalwesens' verweisen", rät Stefan Eberhard, Gesellschafter der kaufmännischen Privatschule Eberhard in Trier, im Gespräch mit dem Journalisten. Damit hole man die Luft aus dem Ballon.

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