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Tipps von Experten: So klappt's mit dem Ausbildungsplatz

Tipps von Experten: So klappt's mit dem Ausbildungsplatz

19.05.2011, 12:10 Uhr | Kristin Kruthaup, dpa , dpa

. Das erste Vorstellungsgespräch macht viele zukünftige Azubis nervös. (Foto: imago)

Das erste Vorstellungsgespräch macht viele zukünftige Azubis nervös. (Foto: imago)

Die Schule glücklich beendet - jetzt geht es für viele junge Menschen darum, den gewünschten Ausbildungsplatz zu ergattern. Doch die Einladung zum ersten Vorstellungsgespräch beim potenziellen Arbeitgeber bereitet manchem Schulabgänger schlaflose Nächte. Wir erläutern, wie zukünftige Azubis auch heikle Situationen im Interview souverän meistern.

Positive Signale vom Ausbildungsmarkt

Wegen der guten Konjunktur rechnet das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) in Bonn damit, dass in diesem Jahr rund 40.000 Ausbildungsplätze mehr angeboten werden. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in der monatlichen Ausbildungsmarktstatistik der Bundesagentur für Arbeit wider: Ende April gab es für 100 registrierte Bewerber 95 gemeldete Ausbildungsstellen. Das ist eine Steigerung von mehr als zehn Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat.

Und wer einige einfache Regeln beachtet, bei dem klappt es bestimmt mit dem Ausbildungsplatz. Schon bei der Begrüßung des Personalers oder Firmenchefs können Bewerber für einen ersten positiven Eindruck sorgen. "Ein fester Händedruck und ein Blick in die Augen: Wer das gleich am Anfang richtig macht, hat schon viel gewonnen", rät Bewerbungsberaterin Sabine Neumaier aus Berlin.

Schlechte Note rechtfertigen

Unsicher werden viele Schulabgänger, wenn das Zeugnis schlechte Noten enthält. Das muss im Vorstellungsgespräch aber nicht das Aus bedeuten. Niemals sollte ein Bewerber im Vorstellungsgespräch die Schuld an einer schlechten Note auf den Lehrer schieben, empfiehlt in dem Fall Neumaier. Selbst dann, wenn es der Wahrheit entspricht. Besser sei es, Selbstkritik zu üben und zuzugeben: "Ich war nicht fleißig genug. Die Note ärgert mich selbst." Der Ausbildungsplatzkandidat könne auch ruhig sagen, dass ihm das Fach nicht so gelegen hätte.

Was tun, wenn man Fragen nicht versteht?

Doch wie reagiert der Lehrling in spe am besten, wenn der zukünftige Arbeitgeber eine Frage stellt, mit der er gar nichts anfangen kann? In dem Fall sei das Wichtigste, cool zu bleiben, betont Neumaier. "Und sofort nachfragen, was gemeint ist." Wer sofort antworte, obwohl er unsicher ist, gebe häufig ganz verquere Antworten. Dabei sollte der Bewerber das Lächeln nicht vergessen und dem Gesprächspartner in die Augen schauen. Schon sei alles nur noch halb so schlimm.

Welches Outfit passt zum Vorstellungsgespräch?

Kleider machen Leute - das gilt auch, wenn es um eine Lehrstelle geht. Neumaier empfiehlt, im Zweifel die Garnitur anzuziehen, die der Bewerber auch auf dem Lebenslauffoto getragen hat. Turnschuhe aus Leinen, Jeans und Kapuzenpullis sind demnach tabu. Bewerber können der Beraterin zufolge aber prinzipiell das anziehen, was sie bei der Arbeit regulär tragen würden.

Gut vorbereitet ins Rennen gehen

Punkten können Lehrstellenkandidaten auf jeden Fall, indem sie sich vorab gut vorbereiten und sich über das Unternehmen, das sie eingeladen hat, informieren. Denn manche Fragen kommen immer wieder - auf sie sollte jeder Bewerber eine Antwort haben. Dazu gehören etwa "Seit wann kennen Sie unseren Betrieb?", "Was wissen Sie über uns?", "Warum interessiert Sie dieser Beruf?" und "Erzählen Sie etwas über sich!", erläutert Sabine Neumaier. Besonders die letzte Frage sollte sitzen: Beim eigenen Lebenslauf sollte niemand ins Stottern kommen.

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