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Fußball-Weltmeisterschaft: Millionen Fans gucken Spiel der deutschen Elfi

WM-Spiel Deutschland - Serbien  

Netzer: "Chefs, lasst Mitarbeiter WM schauen"

18.06.2010, 10:56 Uhr | dpa-AFX / t-online.de/business

Fußball-Weltmeisterschaft: Millionen Fans gucken Spiel der deutschen Elfi. Ex-Fußballprofi Günter Netzer bittet deutsche Chefs um Unterstützung für die DFB-Elf. (Foto: dpa)

Ex-Fußballprofi Günter Netzer bittet deutsche Chefs um Unterstützung für die DFB-Elf. (Foto: dpa)

Wenn das Team von Bundestrainer Joachim Löw heute um 13.30 Uhr gegen Serbien antritt, müssten Millionen Fußball-Fans in Deutschland eigentlich arbeiten. Eigentlich. Fußballexperte Günter Netzer appellierte heute im Hessischen Rundfunk an die deutschen Chefs, ihre Mitarbeiter das Match gucken zu lassen - die DFB-Elf brauche die Unterstützung der Fans. Das sehen viele Arbeitgeber ähnlich: Manche Firmen laden in Geschäftsräumen, in der Kantine oder auf dem Firmengelände zum Public Viewing ein - mit Häppchen und Grillwürsten. Wir zeigen ihnen, wo in deutschen Unternehmen das WM-Fieber grassiert.

Fußballfest in der Kantine

In den Produktionshallen werden eilig noch Schichten getauscht, damit die Fans Kapitän Philipp Lahm und seinem jungen Team auf Schritt und Tritt folgen können. "Wir werden uns das Spiel alle zusammen vor dem Fernseher anschauen und eine schöne Veranstaltung in der Kantine haben", sagt Hubert Becker, Sprecher des Versicherers HDI Gerling in Köln. "Wir haben viele Fans, es kursieren Hunderte Tipplisten", so Becker. Ein ähnliches Public Viewing plant die Gothaer mit gut 3000 Mitarbeitern. Auch die ehrwürdige Traditionsbank Oppenheim kommt an dem WM-Fieber nicht vorbei: "Ein Kollege hatte vor längerem ein Gespräch für den späteren Mittag angefragt, da habe ich jetzt um Verschiebung gebeten - und das ging sofort klar", sagt ein Kölner Banker.

Für die WM werden Schichten verkürzt

Zwar können die Bänder in Deutschland nicht stillstehen, damit alle sehen können, wie das Runde in das Eckige saust, aber man ist auch dort flexibel. "Unsere Kunden in über 50 Ländern hätten sicher kein Verständnis, wenn die Autos wegen der Deutschland-Spiele zu spät geliefert würden", erklärt Ford-Sprecher Bernd Meier. "Aber alle Fans sollen die Chance haben, die Spiele zu sehen. Es ist noch heftig getauscht worden bei den Schichten. Die mit der Nachtschicht sind am besten dran", betont Meier. Für Ford arbeiten 29.000 Leute in Köln, Saarlouis und im belgischen Genk. Der Motorenhersteller Deutz zeigt Deutschland-Serbien auf einer Großleinwand, Schichten werden teilweise verkürzt.

Party-Time in vielen Unternehmen

Beim Institut der deutschen Wirtschaft (IW) ist Party-Time in Köln und Berlin. "Wir haben Inhouse-Viewing, für das leibliche Wohl ist gesorgt, wir rechnen mit großem Zuspruch", sagt Sprecher Karl Schawinsky. "Es gibt sogar Kölsch, die Mitarbeiter sind begeistert", erläutert ein IW-ler aus Berlin. In der brasilianischen Botschaft dürfen alle früher gehen und zu Hause Fußball gucken, wie Mitarbeiter Carlos freudig berichtet.

Kernarbeitszeit nach vorn verlegt

Selbst beim BPA, Presseamt der Bundesregierung, hat man die Kernarbeitszeit auf 13 Uhr nach vorne verlegt, um die Fans nicht zu frustrieren. Das Bundesinnenministerium, das auch für Sport zuständig ist, will eine "pragmatische Lösung im Interesse der einzelnen Mitarbeiter und auch des Arbeitgebers finden", erzählt ein Sprecher. Wer also die WM-Partie gucken will und dabei nichts anbrennen lässt, hat nichts zu befürchten.

WM-Spaß in der Aula

Für viele Jugendliche fallen die ganz besonderen 90 Minuten in Südafrika ebenfalls in die "Arbeitszeit". Aber auch hier zeigen einige Schulen Verständnis für die Fußball-Begeisterten. "Bei uns fällt Reli in der siebten und achten Stunde aus, das ist so geil, stattdessen dürfen wir alle zum Public Viewing in die Aula kommen", freut sich etwa Schüler Leon (13).

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