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BFH vereinfacht Reisekostenabrechnung

BFH vereinfacht Reisekostenabrechnung

25.08.2011, 15:23 Uhr | AFP, AFP, t-online.de

BFH vereinfacht Reisekostenabrechnung . Der BFH hat die komplizierte Abrechnung von Geschäftsreisen gekippt (Quelle: imago images)

Der BFH hat die komplizierte Abrechnung von Geschäftsreisen gekippt (Quelle: imago images)

Der Bundesfinanzhof (BFH) hat die Reisekostenabrechnung für Beschäftigte mit mehreren Arbeitsstätten erheblich vereinfacht: Arbeitnehmer können steuerlich auch dann nur eine Arbeitsstätte angeben, wenn sie täglich etwa in verschiedenen Filialen des Arbeitgebers eingesetzt werden, wie der BFH in drei Urteilen entschied.

Tägliches Aufsplitten entfällt

Damit entfällt für Beschäftigte das tägliche Aufsplitten von Entfernungspauschalen und die komplizierte Berechnung von Verpflegungsmehraufwendungen (Az.: VI ZR 55/19). Nach der früheren Rechtsprechung konnte ein Arbeitnehmer, der in mehreren betrieblichen Einrichtungen eines Arbeitgebers tätig war, auch mehrere regelmäßige Arbeitsstätten nebeneinander angeben

"Regelmäßige Arbeitsstätte" ist entscheidend

Daran hält der BFH nicht länger fest und begründet dies damit, dass "der ortsgebundene Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit des Arbeitnehmers nur an einem Ort liegen" könne, selbst wenn der Arbeitnehmer fortdauernd und immer wieder verschiedene Betriebsstätten seines Arbeitgebers aufsuche. Welches die jeweils "zentrale" Arbeitsstätte unter mehreren Tätigkeitsorten ist, müssen die Fachgerichte im Einzelfall entscheiden.

Der BFH präzisierte dazu den Begriff der "regelmäßigen Arbeitsstätte" etwa für Außendienstmitarbeiter (Az.: VI R 58/09): Dazu zählt der Betriebssitz des Arbeitgebers jedenfalls nicht, wenn der Außendienstler ihn zwar regelmäßig, aber nur zu Kontrollzwecken aufsucht und dort seiner eigentlichen Tätigkeit auch nicht nachgeht.

Urteil im Fall einer Supermarkt-Managerin

In einem weiteren Fall (Az.: VI R 36/07) war eine Distriktmanagerin für 15 Supermarkt-Filialen zuständig, die sie immer wieder in Abständen aufsuchte. Der BFH bewertete dies als "Auswärtstätigkeit ohne regelmäßige Arbeitsstätte", da keine der Filialen eine zentrale Bedeutung gegenüber den anderen Filialen hatte.

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