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Zocker-Skandal: UBS-Chef tritt zurück

Zocker-Skandal: UBS-Chef tritt zurück

26.09.2011, 15:51 Uhr | dapd, dapd

. Oswald Grübel, Chef der UBS, bei einer Pressekonferenz in Zürich. (Quelle: dpa)

Oswald Grübel, Chef der UBS, bei einer Pressekonferenz in Zürich. (Quelle: dpa)

Nach den Milliardenverlusten der schweizerischen Großbank UBS durch unautorisierten Handel ist deren Vorstandsvorsitzender, Oswald Grübel, am Samstag zurückgetreten. Durch die nicht genehmigten Transaktionen der in London ansässigen Investmentsparte der Bank hatte das Kreditinstitut über 2,3 Milliarden Dollar (1,6 Milliarden Euro) verloren.

Europa-Chef Ermotti übernimmt Leitung der UBS

"Oswald Grübel betrachtet es als seine Pflicht, für den kürzlichen Vorfall im Zusammenhang mit unautorisiertem Handel die Verantwortung zu übernehmen", hieß es in einer Stellungnahme des Präsidenten des Verwaltungsrats, Kaspar Villinger. "Dies ist Ausdruck seiner konsequenten Haltung und Integrität."

Bis zur Ernennung eines neuen Vorstandsvorsitzenden werde Europa-Chef Sergio P. Ermotti die Bank kommissarisch leiten, teilte UBS mit. "Mit seiner umfassenden Branchenerfahrung und zusammen mit dem verantwortlichen Führungsteam wird er an der Umsetzung der Strategieanpassung von UBS weiterarbeiten", hieß es in Villingers Mitteilung weiter.

UBS-Händler in Großbritannien festgenommen

In der vergangenen Woche war in Großbritannien ein UBS-Händler wegen Verdachts auf Betrug und Bilanzfälschung festgenommen worden. Die Vorwürfe reichen zurück ins Jahr 2008. Sein Anwalt erklärte, der 31-Jährige sei "unsagbar traurig" über das Geschehene. Sein Mandant sei entsetzt über das Ausmaß der Folgen seiner "katastrophalen Fehlkalkulationen", sagte Anwalt Patrick Gibbs.

Zuletzt waren Zweifel laut geworden, dass der Händler den Milliardenschaden allein verursacht hatte. "Ich denke, es gab Personen, die etwas von dem Betrug wussten", sagte der emeritierte Züricher Wirtschaftsprofessor Hans Geiger in der vergangenen Woche dem Schweizer Fernsehen.

Mangelnde Kontrolle?

Nicht die Höhe der Verluste sei für ihn schockierend, sondern die Tatsache, dass UBS offensichtlich die Risiken nach wie vor nicht kontrollieren könne. "Wer dies nicht kann, gehört nicht in dieses Geschäft. Wer nicht in der Champions League Fußball spielen kann, der gehört nicht dorthin", sagte Geiger demnach weiter.

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