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Bill Gates: Microsoft-Gründer spendet 750 Millionen für Kampf gegen Aids

Bill Gates spendet 750 Millionen für Kampf gegen Aids

26.01.2012, 16:20 Uhr | dpa, dpa

Bill Gates: Microsoft-Gründer spendet 750 Millionen für Kampf gegen Aids. Schon immer für seine Großzügigkeit bekannt: Bill Gates (Quelle: dapd)

Schon immer für seine Großzügigkeit bekannt: Bill Gates (Quelle: dapd)

Der für seine Großzügigkeit bekannte Microsoft-Gründer Bill Gates macht erneut von sich reden. Dieses Mal spendete er 750 Millionen Dollar (rund 570 Millionen Euro) für den Kampf gegen Aids, Tuberkulose und Malaria, teilte die Bill & Melinda Gates Foundtion am Rande des Weltwirtschaftsforums in Davos mit.

Bisher mit 650 Millionen unterstützt

Das Geld werde dem Globalen Fonds in Genf zur Verfügung gestellt, der die Bekämpfung dieser Krankheiten in der Dritten Welt finanziert, teilte die Stiftung der beiden mit. Die Stiftung hat den Fonds seit dessen Gründung 2002 bereits mit 650 Millionen Dollar unterstützt.

Auch in schwierigen Zeiten soll gespendet werden

"Dies sind wirtschaftlich schwierige Zeiten, aber das ist keine Entschuldigung, die Hilfe für die Ärmsten der Welt zu kürzen", erklärte der Gründer des Softwarekonzerns Microsoft. Zwei Tage nachdem der in die Kritik geratene Fonds-Direktor Michel Kazatchkine seinen Rücktritt angekündigt hatte, sagte Gates: "Der Global Fund bietet einen der effektivsten Wege, über den wir jedes Jahr unser Geld investieren."

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Niebel begrüßt Rücktritt

Deutschlands Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) hatte den Rücktritt des Direktors als Chance für einen Neuanfang bezeichnet. Kazatchkine übernehme damit die politische Verantwortung für eine Management- und Vertrauenskrise, die in den vergangenen Jahren bei dem Fonds gewachsen sei.

Fonds rettet jeden Monat 100.000 Menschenleben

Ende 2010 war bekanntgeworden, dass in mehreren afrikanischen Ländern etliche Millionen Dollar Fonds-Geld veruntreut worden waren. Deutschland und Schweden hatten daraufhin 2011 ihre Zahlungen gestoppt. Als die Organisation ihre internen Kontrollen verschärfte, nahmen die Länder die Zahlungen wieder auf. Der Fonds unterstützt nach eigenen Angaben in 150 Ländern die Krankheitsvorbeugung und die Behandlung von Kranken. Er rette damit jeden Monat rund 100.000 Menschenleben.

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